17. November 1945 // Reden
Kim Il Sung // Über die Gründung der Pyongyanger Schule

Über die Gründung der Pyongyanger Schule

17. November 1945

Gespräch mit Funktionären der Pyongyanger Schule und der örtlichen Parteiorganisationen bei der Festlegung des Standortes


Quelle: Kim Il Sung, Gesammelte Werke, Band 1


In der Vergangenheit hatte das koreanische Volk keine eigene starke na­tionale Armee, und deshalb wurde es von den japanischen Imperialisten des Landes beraubt und mußte das koloniale Joch und grausame Ausbeutung ertragen. Welche furchtbaren Demütigungen die Koreaner unter dem Joch der Kolonialherrschaft des japanischen Imperialismus erleiden mußten, kann man schon allein daran ermessen, wie die Häuser in dieser Gemeinde Jiul zugerichtet sind. Selbst in Restaurants und in Baracken diskriminierten die Japaner die Koreaner maßlos und ließen die koreanischen Jungen und Mädchen wie Vieh arbeiten. Es versteht sich von selbst, daß Heimatlose stets ein derart bitteres Los zu tragen haben. Es ist ganz richtig, wenn man sagt, daß das Schicksal eines Volkes, das seines Landes beraubt ist, schlimmer ist als das Dasein eines herrenlosen Hundes. Ja, in den Jahren der Herrschaft der japanischen Imperialisten war unser Volk zu einem wahrhaft bitteren Los verdammt. Nicht nur in der Gemeinde Jiul, sondern überall in unserem Land kann man Zeugnisse des bitteren und beklagens­werten Daseins der Koreaner unter dem despotischen Regime des japani­schen Imperialismus sehen. Darum ist es nur allzu verständlich, daß dieser Anblick in uns brennenden Haß gegen die Samurais hervorruft.

Nie mehr darf sich dieses bittere Sklavenleben für unser Volk wie­derholen. Wir müssen unbedingt aus eigener Kraft einen souveränen und unabhängigen demokratischen Staat aufbauen und unsere eigene mächtige reguläre nationale Armee gründen.

Um ein neues, demokratisches Korea aufzubauen und eine nationale Armee, eine moderne reguläre Armee, zu gründen, brauchen wir vor al­lem eine große Anzahl Kader, die rasch auszubilden und fähig sind, das Schicksal des neuen Korea in die Hand zu nehmen. Das ist eine unserer vordringlichen revolutionären Aufgaben. Aus diesem Grund gründen wir die Pyongyanger Schule, an der intensiv militärische und politische Funk­tionäre ausgebildet werden sollen, die das Rückgrat moderner regulärer Streitkräfte bilden.

Es wäre zweckmäßig, die Schule in dieser Gemeinde Jiul einzurich­ten. Hier befinden sich Betriebsgebäude, die früher den japanischen Im­perialisten gehörten. Es ist ein sehr günstiger Ort für die Übungen der Schüler, da die Gemeinde am Unterlauf des Taedong liegt. Und wenn man die in der Nähe gelegenen Obstplantagen ordentlich pflegt, können die Schüler auch mit Äpfeln versorgt werden. Es gibt noch viele weitere Vorteile.

Da es sich hier um die erste militärisch-politische Schule handelt, die wir nach der Befreiung des Landes gründen, ist es sehr wichtig, sie mus­tergültig auszustatten und vorbildlich zu betreiben. Später werden wir viele Lehranstalten und Institutionen zur Ausbildung von Kadern für verschiedene Zweige haben. Wenn wir also die erste Lehranstalt dieser Art mustergültig ausstatten und ihre Tätigkeit vorbildlich organisieren, so können die Funktionäre des Bildungswesens im ganzen Land hier studieren und mit den guten Erfahrungen vertraut gemacht werden, wie man hier die Lehranstalt und die Kaderausbildung organisiert.

Vor allem müssen wir das Gebäude der Schule so schnell und so gut wie möglich ausstatten.

Es ist schwer, sofort mit dem Bau eines neuen Gebäudes für die Schu­le zu beginnen. Deshalb müssen wir vorhandene Gebäude sorgfältig in­stand setzen und nutzen. Natürlich sind die Gebäude in dieser Gemeinde Jiul nicht zweckentsprechend, denn sie wurden doch von den Japanern errichtet. Die von den Eroberern gebauten Gebäude sind alle unsolide und unansehnlich; es ist augenscheinlich, daß sie mit keiner längeren Nutzung rechneten, so als hätten sie ihre Niederlage vorausgesehen. Es versteht sich von selbst, daß koloniale Herrscher keine großen Summen in den Bau von Gebäuden stecken und keinen Wert auf einwandfreie Bauarbei­ten legen. Doch auch wenn die Japaner diese Gebäude schlecht gebaut haben und die Gebäude sogar schon etwas veraltet sind, können wir sie nach sorgfältiger Instandsetzung trotzdem vorübergehend für die Schule nutzen. Die Ziegelwände müssen natürlich so bleiben, doch die Zwi­schenwände aus Lehm sind einzureißen und so wieder hochzuziehen, daß Zimmer von optimaler Größe entstehen. Vielleicht werden Sie sogar die Struktur einiger Gebäude von Grund auf verändern müssen, auf jeden Fall müssen sie zweckentsprechend eingerichtet sein. Das Gebäude, in dem sich während der Herrschaft der japanischen Imperialisten der Eßraum für die koreanischen Lehrlinge befand, kann nicht in seiner jetzigen Form bleiben. Seine Struktur muß völlig umgebaut werden, dabei ist es unter Berücksichtigung aller sanitären und hygienischen Bedingungen gebüh­rend auszustatten.

Zunächst sind die Kasernen einzurichten, so daß sie die Schüler in der nächsten Zeit beziehen können, und erst danach sind die Nebenge­bäude zu sanieren. Bei der Aufteilung der Räumlichkeiten muß man prinzipiell davon ausgehen, daß jede Klasse einen Raum bewohnt. In jedem Raum müssen Feldbetten aufgestellt werden, so daß dort die Schüler gruppenweise schlafen können, jedes Bett ist mit einem Bezug zu versehen. Es ist ratsam, vor den Feldbetten Bänke anzubringen, damit sie Bücher lesen und Versammlungen abhalten können. An den Wänden der Kasernen sollten sachgemäß Losungen angebracht werden, in den Klassenräumen sind ansprechende Wandzeitungen und Ehrentafeln zu gestalten.

Der Vorlesungssaal, der Übungsplatz und der Schießstand sind ord­nungsgemäß auszustatten; der Speisesaal, die Poliklinik und die Wohnhäu­ser sind nach praktischen Gesichtspunkten und unter Berücksichtigung aller sanitären und hygienischen Erfordernisse geschmackvoll einzurichten. Die Aula soll sich in einem großen Gebäude befinden, das gut instand zu setzen und auszustatten ist.

Das Kabinett über den Aufbau des Staates muß zweckmäßig einge­richtet und zu einem Stützpunkt der ideologisch-politischen und kultu­rellen Erziehung gemacht werden, mit anderen Worten, es muß jener Ort sein, wo die Schüler lernen und ihre Kulturveranstaltungen abhalten können.

In den Gebäuden sind die notwendigen Heizungsanlagen zu installie­ren, damit die Schüler auch im Winter, ohne zu frieren, hier wohnen und lernen können. In der Gemeinde Jiul gibt es eine große Menge von Bau­stoffen und elektrotechnischem Material, die die japanischen Imperialis­ten nicht mehr fortschaffen konnten. Dieses gesamte Material muß der Schule für die Instandsetzung der Häuser und für die elektrische Instal­lation zur Verfügung stehen. Durch eine bessere Stromversorgung ist zu sichern, daß die Schüler in ihren Räumen bei Licht lernen und leben können und auch die Einwohner dieses Ortes in ihren Häusern elektri­sches Licht haben. Wie werden sich die Bauern freuen, wenn in ihren neuen Häusern auf dem Boden des befreiten Heimatlandes elektrisches Licht brennt!

Die Sanierung der Schulgebäude ist binnen eines Monats abzuschlie­ßen, so daß die Schüler bis Ende des Jahres dort einziehen und zu Beginn des nächsten Jahres bereits mit dem Unterricht beginnen können. Doch darf das Objekt unter dem Vorwand, daß wir wenig Zeit haben, nicht unordentlich instand gesetzt werden. Selbst unter den schwierigsten Be­dingungen des bewaffneten antijapanischen Kampfes hielten wir stets Ordnung. Wenn wir auch nur einen Tag Pause nach einem Marsch mach­ten, so richteten wir doch jedes Mal Nachtlager sorgfältig her. Unter den Funktionären der Schule befinden sich auch jene, die sich in den Jahren des bewaffneten antijapanischen Kampfes unmittelbar mit diesen Dingen zu befassen hatten; deshalb glaube ich, daß sie auch die Arbeit zur vor­bildlichen Ausstattung der Schule richtig werden anleiten können.

Mit besonderer Überlegung müssen wir die Reihen der Schüler auf­füllen. Natürlich werden die örtlichen Parteiorganisationen und anderen Organisationen Vertreter ihres Kerns an diese Schule delegieren. Doch die Schule muß sie erneut überprüfen und die besten Kandidaten auf­nehmen. Auf diese Weise muß gewährleistet sein, daß keine ungesun­den Elemente in die Reihen der Schüler eindringen können.

In diese Schule sind auch Frauen aufzunehmen. Die Frauen unseres Landes mußten viele Jahre unter der feudalen und kolonialen Ausbeu­tung und Unterjochung und moralischer Versklavung alle nur denkbaren Erniedrigungen und Beleidigungen hinnehmen. Früher konnten die koreanischen Frauen nicht studieren, auch wenn sie es noch so gern gewollt hätten, und eine gesellschaftliche Tätigkeit war für sie nicht einmal denkbar. Deshalb haben sie lange Zeit tapfer für ihre soziale Emanzipation und Gleichberechtigung gekämpft. Besonders im Kampf gegen die japanischen Imperialisten und für die Unabhängigkeit des Va­terlandes und die Befreiung der Frauen kämpften viele von ihnen mit der Waffe in der Hand zusammen mit Männern heldenhaft, wobei sie in den Bergen trotz schneidender Kälte unter freiem Himmel übernachten muß­ten. Wir müssen die jahrhundertealten Sehnsüchte unserer befreiten Frauen so schnell wie möglich erfüllen. Es sollte ihnen ermöglicht wer­den, nach Herzenslust zu studieren und gleichberechtigt mit den Männern gesellschaftlich aktiv tätig zu sein. Die Schule wird in jedem Durchgang rund fünfzig zuverlässige Frauen aufnehmen und ausbilden, so daß die Abgängerinnen als hervorragende Leiterinnen in verschiedenen Bereichen des Landes zur Vorhut gehören.

Neben der Auffüllung mit zuverlässigen Schülern ist die Schule sachkundig zu leiten.

Zunächst muß sich die Pyongyanger Schule ein klares Bildungsziel setzen und es konsequent durchsetzen.

Es besteht darin, hervorragende Kader auszubilden, die für den Auf­bau eines neuen, demokratischen Vaterlandes und die Gründung einer revolutionären regulären Armee unseres Volkes benötigt werden. Die Prinzipien, der Inhalt und die Methodik des Unterrichts an dieser Schule müssen diesem Ziel vollständig entsprechen, d. h. mit ihm übereinstim­men. Der Unterricht darf nicht so sein wie früher, als man die Menschen Lesen und Schreiben lehrte, damit sie sich besser den Feudalherrschern unterwerfen konnten, und auch nicht so wie zur Zeit der Japaner, die unseren Kindern und Jugendlichen eine Bildung der kolonialen Ver­sklavung aufzwangen, um sie zu ihren willfährigen Dienern zu machen. Der Unterricht an dieser Schule muß durch und durch revolutionär und volksverbunden sein, er muß unserer Revolution und unserem Volk treu dienen. Neben den Theorien müssen die Schüler ausführlich und ver­ständlich mit Problemen vertraut gemacht werden, die sich in der Praxis der Revolution ergeben, ihnen ist das Wesen dieser Probleme zu erläu­tern, damit sie sich die revolutionären Theorien, moderne wissenschaft­liche Kenntnisse und praktische Fertigkeiten aneignen. Unser Bildungs­kurs besteht darin, Theorie und Praxis miteinander zu verbinden und den Lernenden lebensverbundene Bildung zu vermitteln, so daß sie die erworbenen Kenntnisse in der Praxis nutzen können.

Sehr wichtig ist es, die ideologisch-politische Erziehung der Schüler zu intensivieren. Sie muß entsprechend der realen Situation der Schüler und unseren revolutionären Aufgaben erfolgen. Dadurch haben wir die ideologischen Überbleibsel aus der Herrschaftszeit des japanischen Impe­rialismus und des Feudalismus so schnell wie möglich in ihrem Bewußt­sein zu beseitigen. Gleichzeitig müssen wir die Schüler zum Patriotismus erziehen, der in der brennenden Liebe zum Vaterland und zum Volk und im treuen Dienst für sie zum Ausdruck kommt, und fest mit den fort­schrittlichen, den marxistisch-leninistischen revolutionären Theorien, der revolutionären Ideologie unserer Partei ausrüsten. Diese Lehranstalt soll ihren Schülern gründlich die politische Lage im In- und Ausland und die Aufgaben erläutern, die von Partei und Staat auf jeder Etappe gestellt werden, und sie aktiv zur Erfüllung dieser revolutionären Pflichten mobi­lisieren.

Die Schüler sind auch mit den revolutionären Methoden der Massen­arbeit gründlich vertraut zu machen. Sie sind künftige Kader, die nach ihrem Abschluß unmittelbar an ihren Einsatzorten die Politik der Partei unter den breiten Massen propagieren und sie um die Partei zusammen­schließen. Die Schule muß ihre Schüler mit den Methoden der Massen­arbeit und mit dem volksverbundenen Arbeitsstil vertraut machen, damit sie später, wenn sie unter den Massen tätig sind, ihre Unterstützung und ihr Vertrauen genießen und ihrer Arbeit vollauf gerecht werden.

Um militärische und politische Funktionäre einer modernen regulären Armee zu werden, muß man sich unbedingt die neueste Militärwissen­schaft und -technik aneignen. Wenn man in dieser Hinsicht nicht vorberei­tet ist, ist man nicht imstande, die Soldaten richtig zu erziehen, auszubilden und auch die übertragenen militärischen Aufgaben exakt zu erfüllen. Be­sonders die Schüler dieser Lehranstalt haben in Zukunft einen großen Bei­trag zum Aufbau moderner Volksstreitkräfte zu leisten; doch wenn sie die moderne Militärwissenschaft und -technik nicht beherrschen, werden sie ihre Pflichten nicht vollauf wahrnehmen können. Diese Schule muß folg­lich ihre Schüler in diesem Fach gut unterrichten.

Die Ausbildung in moderner Militärtheorie und -technik muß in je­dem Falle entsprechend den realen Bedingungen unseres Landes erfol­gen. Fast 80 Prozent seines Territoriums bestehen aus Bergen. Deshalb gilt es, alle militärischen Übungen, vor allem taktische und Schießübun­gen, zum größten Teil im Gebirge entsprechend der Geländebeschaffen­heit unseres Landes durchzuführen und die Schüler mit den Methoden der Gefechtsführung im Gebirge vertraut zu machen.

Die Einheiten der Schüler sind eine Zeit lang in Gliederungen, wie Klasse, Abteilung und Gruppe, zusammenzufassen. Es ist rationell, daß eine Klasse etwa aus 100 Personen, eine Abteilung aus 30 und eine Gruppe aus 10 Mann besteht. Gleich nach der Aufnahme der Kandida­ten sind sie in der Schule in Einheiten zu gliedern; es ist eine ebenso strenge Disziplin einzuführen wie in einer regulären Armee, und sie sind an das Leben im Kollektiv zu gewöhnen. Auch das Alltagsleben der Schüler sollte man ordnungsgemäß und kulturvoll gestalten. Auf diese Weise müssen Unterricht und Aufenthalt in der Schule zu einem Lern­prozeß werden und ein Spiegelbild sein.

Die Vorbereitungsarbeit, deren Ziel es ist, in Zukunft zur gegebenen Zeit neue Militärschulen für verschiedene Teilstreitkräfte und Waffen­gattungen auf der Basis der Entwicklung dieser Schule zu schaffen, ist an dieser Schule zu aktivieren.

Lehreinrichtungen zu gründen und ihre Schüler zu würdigen und ausgezeichneten Funktionären auszubilden, ist keine leichte Sache. Das haben wir in den Jahren des bewaffneten antijapanischen Kampfes am eigenen Leibe erlebt. Das ist ein sehr kompliziertes und schweres Prob­lem. Es ist nicht leicht, sein eigenes Kind in der Familie so zuverlässig großzuziehen, daß es zu einem würdigen Menschen heranwächst. Wie also sollte man ohne Schwierigkeiten und Komplikationen die vielen Töchter und Söhne Koreas zu einer zuverlässigen Stütze erziehen können, die das Schicksal des Landes auf ihren Schultern tragen soll, und sie zu wahren Herren der koreanischen Revolution machen! Jetzt, kurz nach der Befreiung des Landes, wird es natürlich schwer sein, eine neue Schule zu gründen und ihren Lehrbetrieb aufzunehmen. Doch dürfen wir das nicht als eine mystische Angelegenheit betrachten. Wenn wir diese Sache unter Berücksichtigung unserer Erfahrungen bei der Ausbildung der Reserve für die Revolution während der Kämpfe in den Bergen sorgfältig organi­sieren, können wir sie mit Erfolg verwirklichen. Es hängt davon ab, ob sich die Funktionäre voll dieses Vorhabens annehmen und dabei revoluti­onären Elan und Überzeugung bekunden oder nicht.

Da die Gründung dieser Schule große Bedeutung für die Schaffung einer regulären Armee hat, werden entsprechende Machenschaften der Reaktionäre nicht auf sich warten lassen. Sie haben nicht das Recht, sich auch nur eine Minute der Sorglosigkeit hinzugeben, sondern müssen unermüdlich die Wachsamkeit verstärken, um den Reaktionären keine freie Hand zu geben und deren Aktionen konsequent zu durchkreuzen. Sie müssen vor den Schülern alle Umtriebe der Reaktionäre entlarven und sie gründlich mit den bösartigen Plänen des Feindes vertraut ma­chen, damit sie stets revolutionäre Wachsamkeit erhöhen.

Die Funktionäre der Schule müssen die Verbindung zu den hiesigen Parteiorganisationen herstellen und die Parteiarbeit verbessern.

Der Mangel an Kadern bringt unserem Land heute große Schwierig­keiten. Trotzdem beabsichtigen wir, gute Kader bevorzugt an diese Schule zu delegieren. Uneigennützig werden wir diejenigen entsenden, die in der Vergangenheit mit uns kämpften, und fähige Menschen, die in der Zeit vor dem großen Ereignis, der Befreiung des Vaterlandes, eine reguläre Ausbildung erhielten.

Da Ihre Schule die erste ist, die wir nach unserer Rückkehr in das Vaterland gründen, würde ich empfehlen, den Namen Pyongyang zu übernehmen und diese Lehranstalt Pyongyanger Schule zu nennen.

Ich empfehle Ihnen, sich gut auf die Eröffnung dieser Schule vorzube­reiten. Zu Ehren der feierlichen Einweihung müßte auch eine Militärpara­de stattfinden. Wir müssen die Gäste vom Zentrum und den Bezirken mit Stolz und großer Überzeugung erfüllen und die Eröffnungszeremonie zu einem entscheidenden Moment für die Herstellung der Ordnung in der Schule und für die Erhöhung des Lerneifers der Schüler machen.