10. November 1945 // Reden
Kim Il Sung // Die Schwierigkeiten beim Aufbau des Staates überwinden

Die Schwierigkeiten beim Aufbau des Staates überwinden

10. November 1945

Rede vor Arbeitern des Eisenbahnwerkes Pyongyang


Quelle: Kim Il Sung, Gesammelte Werke, Band 1


Genossen Eisenbahner!

Die ärgsten Feinde der Menschheit, das faschistische Deutschland und das militaristische Japan, sind geschlagen, und der Zweite Welt­krieg ging mit dem Sieg der demokratischen Kräfte zu Ende, die für Freiheit und Frieden eintreten. Dank diesem Sieg befreiten sich eine ganze Reihe schwacher und kleiner Nationen und viele ausgebeutete Völker vom Joch des Imperialismus und begannen mit dem Aufbau ei­nes neuen Lebens.

Auch unser Volk, das mit der langen Kolonialherrschaft der japani­schen Imperialisten Schluß machte, errang die Freiheit und geht festen Schrittes auf dem Weg der Demokratie voran.

In der Vergangenheit nahmen die japanischen Imperialisten dem koreanischen Volk nicht nur alle politischen Rechte, sondern versuch­ten auch hartnäckig, alles Nationale in unserem Volk auszulöschen. Insbesondere haben die schändlichen japanischen Samurais, die einen verbrecherischen Eroberungskrieg entfesselten, unzählige koreanische Jugendliche und Männer im mittleren Alter zum Militär- und Arbeitsdienst gezwungen, um ihren Bedarf an Menschen und Material für den Krieg zu decken. Diese Räuber, die unsere Naturreichtümer ausplünderten, gingen sogar soweit, daß sie den Einwohnern Messinggeschirr und -löffel weg­nahmen.

Unter dem Kolonialregime des japanischen Imperialismus war unser

Volk allen möglichen Beleidigungen und Erniedrigungen ausgesetzt, fristete ein bitteres Dasein in Hunger und Elend. Auch die Eisenbahner wurden von den japanischen Imperialisten grausam ausgebeutet und unterdrückt und gezwungen, ein Sklavenleben zu fristen.

Trotz der grausamen Repressalien der japanischen Imperialisten führte das koreanische Volk einen langjährigen blutigen Kampf für die Wiedergeburt seines Vaterlandes und die nationale Unabhängigkeit. Mit der Waffe in der Hand nahmen die wahren Kommunisten und Patrioten Koreas den heldenhaften bewaffneten antijapanischen Kampf auf und vollendeten die große historische Sache, die Wiedergeburt des Vater­landes.

Mit der Befreiung des Landes haben unsere Arbeiterklasse und unser Volk das geraubte Vaterland zurückgewonnen und sind heute die Herren des Landes. Fabriken, Bergwerke, Eisenbahnen und alle anderen Betriebe der Industrie und die Transportmittel, die die japanischen Imperialisten zur Ausplünderung der Naturreichtümer Koreas und zum Herauspressen von Schweiß und Blut aus unseren Arbeitern mißbrauchten, gingen in das Volkseigentum über. Wir bekamen die Möglichkeit, ein neues, demokra­tisches Korea auf unserem Heimatboden aufzubauen. Doch wäre es falsch anzunehmen, daß mit der Befreiung des Landes alle Probleme leicht gelöst werden können. Vor unserem Volk, das den Aufbau eines neuen Korea begonnen hat, stehen noch viele Schwierigkeiten.

Unser Vaterland hat sich von der Kolonialherrschaft des japanischen Imperialismus befreit, es wurde durch den 38. Breitengrad in Nord und Süd gespalten, im Land ist eine äußerst komplizierte Situation entstanden. Diesen Umstand machen sich die Reaktionäre zunutze und unternehmen hektische Versuche, die Neugestaltung des Vaterlandes zu stören.

In Südkorea greifen die projapanischen Elemente, die Vaterlandsver­räter und anderen Reaktionäre unter dem Schutz der US-Truppen zu allen nur denkbaren Machenschaften, um der demokratischen Entwick­lung des Landes Hindernisse in den Weg zu legen. In dem Versuch, den Kampf unseres Volkes für den Aufbau eines neuen Korea aufzuhalten, ent­senden sie Diversanten und Saboteure nach Nordkorea. Das wird dem Auf­bau des Staates große Störungen bereiten.

Wir befinden uns heute auch wirtschaftlich in einer äußerst schwierigen

Lage. Durch die jahrelange, von den japanischen Imperialisten betriebene koloniale Raubpolitik ist unser Land wirtschaftlich stark zurückgeblieben. Zudem befinden sich die Fabriken, Erzbergwerke und Eisenbahnen, jenes bißchen, was es überhaupt gab, heute in einem beklagenswerten Zustand, denn die japanischen Imperialisten zerstörten auf ihrer Flucht alles, was ihnen vor die Augen kam.

Das Volk hat heute kein leichtes Leben. Wir haben nicht genügend Nahrungsmittel, ja uns mangelt es an allem, so daß wir alles neu schaf­fen müssen, bis hin zu den kleinsten Kleinigkeiten. So sieht es jetzt aus. Übrig geblieben sind uns nur die leeren Lagerhallen und Geschäftsbü­cher. Wir müssen das neue Vaterland auf eben jener Einöde errichten.

Ob wir imstande sind, diese jetzigen Schwierigkeiten zu überwinden, ist eine wichtige Frage, von deren Lösung die Zukunft unseres Vater­landes abhängt. Wenn es uns nicht gelingt, die heutigen Schwierigkeiten zu meistern, werden wir in Zukunft auf noch größere Hindernisse stoßen und außerstande sein, den Aufbau eines neuen, mächtigen und demokra­tischen Korea zu bewältigen.

Doch Sie können sich noch immer nicht mit der heutigen Lebensmit­telknappheit abfinden und beschweren sich. Einige von Ihnen haben sogar gefordert, daß wir ihnen Reis geben. Doch woher sollten wir wohl den Reis nehmen, kämpften wir doch lange Jahre im Paektu-Gebirge gegen die japanischen imperialistischen Eroberer, um das geraubte Vaterland zurückzugewinnen. Unter den Schwierigkeiten der Ernährungslage leiden heute nicht nur die Arbeiter des Eisenbahnwerkes, sondern auch die Ar­beiter der anderen Betriebe und ebenso die Bauern. Doch Sie, die Arbei­ter, die in der vordersten Reihe beim Aufbau des Staates stehen sollten, wollen nicht Herr über Lebensmittelschwierigkeiten sein und lehnen sich auf. Dies ist ein unwürdiges Verhalten, eine ernste Sache. Reis wächst nämlich nicht, wenn man viel Krach macht, sondern man bekommt ihn nur dann, wenn wir alle, fest zusammengeschlossen, fleißig arbeiten.

Die Schwierigkeiten, vor denen wir heute stehen, können nicht von einem oder zwei Mann bewältigt werden. Einige Eisenbahner fordern, daß der Leiter der Verwaltung von seiner Funktion abberufen wird, weil er angeblich die Lebensmittel- und Lohnfrage unbefriedigend löste. Dar­über sollte man ernsthaft nachdenken. Gleichgültigkeit gegenüber dem Leben der Arbeiter und bürokratischen Arbeitsstil müssen wir natürlich entschieden bekämpfen. Doch durch die Ablösung irgendeines Kaders wird die Frage nicht gelöst, denn im ganzen Land gibt es erhebliche Le­bensmittel- und andere wirtschaftliche Schwierigkeiten. Sie sollten die konkrete Situation unseres Landes, das gerade eben befreit wurde, klar erkennen und sich richtig verhalten. Wir dürfen uns nicht beklagen, selbst wenn es Schwierigkeiten beim Aufbau eines neuen Korea gibt, sondern müssen unsere Kräfte vereinen und diese kühn überwinden.

Seinerzeit haben wir Revolutionäre 15 Jahre lang unter unsagbar schweren Bedingungen gegen die japanischen Imperialisten gekämpft und den Sieg errungen. Wir rüsteten uns mit den Waffen aus, die wir vom Feind erbeuteten, meisterten tapfer alle Schwierigkeiten, indem wir alle Probleme aus eigener Kraft lösten. Die antijapanischen Partisanen mußten steile Berge überwinden, die Nächte unter freiem Himmel verbringen, klirrenden Frost ertragen und bekamen manchmal tagelang nichts zu essen. Doch nie schreckten sie vor Schwierigkeiten zurück, sie kämpften bis zum siegreichen Ende, das Banner des Kampfes gegen den japanischen Imperialismus hoch erhoben. Immer wenn es besonders heiß herging, übernahmen sie auf Befehl ihres Herzens die schwierigs­ten und gefährlichsten Aufgaben, boten allen Hindernissen die Stirn und erfüllten die revolutionären Pflichten in Ehren. Die antijapanischen Par­tisanen, die in der Schlacht mit dem Feind im rauhen Gebirge in der freudlosen Fremde fielen, starben mit den Worten „Es lebe die Unabhän­gigkeit Koreas!“, „Es lebe die koreanische Revolution!“ und gaben, ohne zu schwanken, ihre Jugend und ihr Leben für die heilige große Sache hin, für die Freiheit und die Befreiung des Vaterlandes und des Volkes. Glau­ben Sie denn, die antijapanischen Partisanen hätten nicht gewußt, daß sie im warmen Zimmer bei ihren Familienangehörigen viel ruhiger hätten leben können? Sie kämpften unter Einsatz ihres Lebens, um die räuberi­schen japanischen Imperialisten zu vernichten und das uns geraubte Va­terland zurückzugewinnen.

Wir müssen dem Beispiel der antijapanischen Partisanen nacheifern. Möge jeder Einzelne alle Schwierigkeiten überwinden und am Aufbau eines neuen, demokratischen Korea teilnehmen!

Die Arbeiterklasse ist die progressivste und revolutionärste Klasse.

Es war eben unsere Arbeiterklasse, die in der Vergangenheit kühn bis zum Sieg gegen die japanischen Imperialisten kämpfte. Auch in der jet­zigen Zeit, in der sie Herr des Landes geworden ist, muß sie pflichtge­mäß an der Spitze der Massen stehen und all ihre Kraft in den Dienst des Aufbaus eines starken, souveränen und unabhängigen demokrati­schen Staates stellen.

Genossen!

Um ein neues Korea zu schaffen, müssen wir die zerstörte Industrie so schnell wie möglich wieder in Gang bringen und die Wirtschaft weiter­entwickeln. Dazu müssen wir zuallererst die Eisenbahnen, die Arterien unseres Landes, wieder instand setzen und den Transport normalisieren.

Ohne einen ordnungsgemäßen Betriebsablauf der Eisenbahnen sind wir außerstande, das Leben des Volkes zu verbessern, die Wirtschaft des Landes zu entwickeln und das neue, demokratische Korea erfolgreich zu gestalten. Nur wenn der Eisenbahnverkehr seine normale Tätigkeit wie­der aufnimmt, können wir den freien Personenverkehr und die rechtzei­tige Ablieferung der Güter gewährleisten und damit das ökonomische Fundament für den Aufbau eines souveränen und unabhängigen Staates legen. Die Arbeiter des Eisenbahnverkehrs haben deshalb eine sehr wichtige Aufgabe zu erfüllen.

Vor den Arbeitern und Technikern dieses Zweiges steht heute die dringende Aufgabe, die zerstörte Eisenbahn möglichst schnell wieder herzustellen und den chaotischen Zugverkehr zu überwinden.

Die japanischen Imperialisten zerstörten vor ihrer Niederlage Ei­senbahnobjekte unseres Landes und nahmen auf ihrer Flucht viele Lo­komotiven, Personen- und Güterwagen mit. Deshalb kommt es heute nicht selten zu Unterbrechungen des Eisenbahnverkehrs, und eine gro­ße Menge an Gütern wird auf den Bahnhöfen zurückgehalten und ver­dirbt schließlich, was große Störungen beim Aufbau des Staates und bei der Verbesserung des Lebens des Volkes verursacht. Wir müssen diese unnormale Situation so schnell wie möglich beheben.

Um einen pünktlichen Eisenbahnverkehr zu sichern, müssen wir vor allem die beschädigten Lokomotiven, Personen- und Güterwagen repa­rieren, schnellstens die Gleise, Eisenbahnbrücken und Tunnel instand setzen. Da es jetzt nicht genügend Techniker und Facharbeiter des Ei­senbahnverkehrs gibt, ist das natürlich nicht leicht. Doch wenn die Ar­beiter und Techniker ihre Kenntnisse zusammenlegen, können sie diese Aufgabe durchaus bewältigen. Sie haben ihre ganze Kraft dafür einzu­setzen, daß der fahrplanmäßige Zugverkehr gewährleistet wird.

Vor allem müssen sich die Arbeiter und Techniker des Eisenbahn­werkes aktiv darum bemühen, mit eigenen Kräften ihren Betrieb gut auszubauen. Techniker und Arbeiter, die früher bei Ihnen gearbeitet ha­ben, aber jetzt in andere Bereiche abgewandert sind, sollten in ihren frü­heren Wirkungskreis zurückkehren.

Das ganze Material und alle Ausrüstungen des Betriebes sind jetzt Volkseigentum geworden, und Sie sind die Herren des Werkes. Die Ar­beiter und Techniker müssen alle Anstrengungen machen, um mit den Ausrüstungen pfleglich und mit Material sparsam umzugehen, um ihr technisches Niveau zu erhöhen, möglichst viele Personen- und Güter­wagen zu reparieren und wieder in Gang zu bringen und den Betrieb besser zu leiten.

Später, wenn der Eisenbahnbetrieb wieder normal verläuft, haben wir den Eisenbahnverkehr weiterzuentwickeln. Wir müssen Schmalspur­bahnen auf Normalspur umstellen und danach die Strecken elektrifizie­ren. Die Funktionäre und die Arbeiter des Eisenbahnwesens müssen mit dieser Perspektive ihre Aufgaben lösen.

Um die Eisenbahnen schnell wiederaufzubauen und den Eisenbahn­verkehr weiterzuentwickeln, müssen wir ideologische Überbleibsel aus der Zeit der japanischen Imperialisten, die im Bewußtsein der Funktionäre und Arbeiter dieses Zweiges noch vorhanden sind, konsequent beseitigen und erreichen, daß sie eine Atmosphäre herstellen, in der sie selbstlos für den Aufbau des Landes kämpfen.

In ihrem Bewußtsein gibt es jetzt noch viele Überbleibsel der von den japanischen Imperialisten eingeimpften Ideologie. Soviel ich weiß, wollen einige Arbeiter die schwere Arbeit bei der Neugestaltung des Vaterlandes nicht übernehmen, sondern wollen möglichst leichtere Aufgaben lösen. Auch das ist ein Ausdruck ideologischer Überbleib­sel, die uns die japanischen Imperialisten hinterlassen haben. Wenn alle Arbeiter so denken würden, wer sollte dann wohl die Fabriken und Eisenbahnen wieder in Betrieb setzen, wer sollte wohl die Verantwor­tung für das Schicksal des befreiten Vaterlandes übernehmen?

Unsere Arbeiterklasse arbeitet jetzt nicht mehr für die japanischen Im­perialisten und Kapitalisten, sie arbeitet als der wahre Herr des Landes für sich selbst, für das Glück des ganzen Volkes und für die Schaffung eines neuen, mächtigen Korea. Folglich muß jeder Arbeiter bemüht sein, so viel wie möglich zu leisten, und es als eine große Ehre betrachten, wenn er schwerere Arbeit verrichtet als irgendein anderer.

Wir müssen Schluß machen mit dem bürokratischen Verhalten, das unter den Funktionären des Eisenbahnwesens festzustellen ist, und die Sache so anpacken, daß alle Arbeiter zutiefst begreifen, daß sie selbst die Herren der Eisenbahn sind, und konsequent bei sich die Tagelöhnerpsy­chologie überwinden, nach der sie während der Herrschaft der japani­schen Imperialisten grob gearbeitet haben. Alle Funktionäre und Arbeiter des Eisenbahnverkehrs sind verpflichtet, schädliche Erscheinungen wie nachlässigen Umgang mit staatlichem Eigentum, Faulenzerei, mangelnde Gewissenhaftigkeit bei der Arbeit im Eisenbahnwesen und Gleichgültig­keit gegenüber dem Aufbau des Staates beharrlich zu bekämpfen. Auf diese Weise sollen alle bemüht sein, die Eisenbahnanlagen so schnell wie möglich wieder instand zu setzen und in Ordnung zu bringen, die Verwal­tung und den Betrieb der Eisenbahnen zu gewährleisten, und aktiv an der Schaffung des Staates mit hohem Patriotismus teilnehmen.

Damit der Eisenbahnbetrieb erfolgreich gesichert werden kann, müs­sen eine strenge Disziplin und Ordnung in diesem Bereich hergestellt werden. Nur dann können wir Unfälle im Zugverkehr verhüten und den Transport gut gewährleisten. Jeder Eisenbahner hat die Pflicht, sich dem strengen System und Reglement in der Arbeit unterzuordnen, die Befehle und Anordnungen der übergeordneten Organe exakt durchzu­führen und die festgelegte Disziplin bewußt einzuhalten.

Gleichzeitig müssen wir die Wachsamkeit gegenüber den Umtrieben der Reaktionäre erhöhen, die Störungen beim Aufbau des Staates schaf­fen. In unseren Reihen halten sich gegenwärtig Reaktionäre verborgen, sie verbreiten Gerüchte und versuchen, unsere Fabriken und Eisenbah­nen zu vernichten. Alle Funktionäre und Arbeiter des Eisenbahnwesens müssen derartige Machenschaften der Reaktionäre aufmerksam verfol­gen, ihre Diversions- und Sabotageakte rechtzeitig entlarven und durch­kreuzen, die Betriebe und Gleisanlagen zuverlässig schützen und die Erfolge bei der Neugestaltung des Vaterlandes konsequent verteidigen.

Um auch künftig die avantgardistische Rolle bei der Schaffung des Staates zu spielen, muß unsere Arbeiterklasse ihr politisches und theore­tisches, ihr technisches und kulturelles Niveau ständig erhöhen. Wir le­ben heute in einer anderen Zeit als vor der Befreiung des Landes, als die Arbeiter noch außerhalb der Politik lebten und von nichts eine Ahnung hatten. Wer nichts weiß oder einen niedrigen Bildungsstand hat, wird weder die Entwicklungsperspektiven sehen noch die jeweilige Lage richtig analysieren und einschätzen können, und er wird auch nicht im­stande sein, einen großen Beitrag zum Aufbau des Landes zu leisten. Sie alle sollen lernen und nochmals lernen, um sich mit progressiven Ideen auszurüsten und ihr politisches und theoretisches, technisches und kultu­relles Niveau zu erhöhen.

Ich möchte der Überzeugung Ausdruck verleihen, daß Sie alle Schwierigkeiten, wie es sich für die Arbeiterklasse des neuen Korea gehört, überwinden und ein Höchstmaß an Anstrengungen für den schnellstmöglichen Wiederaufbau der Eisenbahn, der Arterie des Lan­des, und die Sicherung des Eisenbahntransports aufwenden werden.