20. Mai 1931 // Reden
Kim Il Sung // Wir müssen die linke abenteuerliche Linie zerschlagen und die revolutionäre organisatorische Linie durchsetzen

Wir müssen die linke abenteuerliche Linie zerschlagen und die revolutionäre organisatorische Linie durchsetzen

20. Mai 1931

Rede auf der Funktionärkonferenz der Partei und des Kommunistischen Jugendverbandes in Mingyuegou, Kreis Yanji


Quelle: Kim Il Sung, Gesammelte Werke, Band 1


Genossen!

Die im Jahre 1929 begonnene katastrophale Weltwirtschaftskrise rief ein wahnsinniges Wettrüsten zwischen den imperialistischen Mächten hervor und gab den Ambitionen der imperialistischen Staaten, andere Länder zu überfallen, noch stärkeren Auftrieb.

Die japanischen Imperialisten versuchen, in einem Aggressions­krieg gegen das Festland einen Ausweg aus der Wirtschaftskrise zu finden, und bereiten sich unverhohlen auf eine Aggression gegen das riesige China vor, das über unerschöpfliche Bodenschätze und uner­meßliche Arbeitskräfte verfügt, wobei die erworbenen Rechte der an­deren imperialistischen Mächte – Großbritanniens, der USA und Frankreichs – verletzt werden. Die japanischen imperialistischen Ag­gressoren, die sich wie besessen auf einen Aggressionskrieg gegen das Festland vorbereiten, verschärfen um der „Sicherheit des Hinterlan­des“ willen weiterhin die koloniale Unterdrückung und Ausbeutung des koreanischen Volkes.

Gleichzeitig mit der Verstärkung der Kolonialherrschaft des japanischen Imperialismus verschlechtert sich zunehmend die Lage des koreanischen Volkes, und der Widerspruch zwischen dem japanischen Imperialismus und dem koreanischen Volk verschärft sich von Tag zu Tag. Der Wider­standsgeist des koreanischen Volkes gegen die Kolonialherrschaft des japa­nischen Imperialismus wächst zusehends, und die Volksmassen erheben sich zum breiteren und aktiveren Kampf gegen den japanischen Imperia­lismus.

Der Kampf der Arbeiter und Bauern, der Jugend und Studenten gegen die koloniale Unterdrückung des japanischen Imperialismus entfaltet sich machtvoll überall in unserem Lande und beginnt eine gewaltsame und massenhafte Form anzunehmen.

Die entstandene Situation und die hohe revolutionäre Stimmung der Arbeiter und Bauern, der Jugend und Studenten unseres Landes fordern von den koreanischen Kommunisten, den antijapanischen nationalen Befreiungskampf auf eine höhere Stufe zu heben.

Der einzige Weg, auf dem der antijapanische nationale Befreiungs­kampf entsprechend den Forderungen der heute in unserem Lande ent­standenen subjektiven und objektiven Lage der Revolution auf einer höheren Etappe weiterentwickelt werden kann, besteht darin, einen be­waffneten Kampf zu entfalten.

Der räuberische japanische Imperialismus herrscht mit Hilfe der kon­terrevolutionären Streitkräfte über unser Land und zwingt dem koreani­schen Volk ein koloniales Sklavenleben auf. Ohne Waffen in den Händen ist es uns unmöglich, die bis an die Zähne bewaffneten japanischen Impe­rialisten zu besiegen und die Wiedergeburt und Unabhängigkeit des Hei­matlandes zu erringen.

Ohne jede Vorbereitung ist es jedoch unmöglich, sofort einen be­waffneten Kampf zu führen. Ganz gleich, um welchen revolutionären Kampf es sich handelt, kann der Sieg nicht erkämpft werden, wenn die revolutionären Kräfte nicht genügend vorbereitet sind.

Nur auf der Grundlage ausreichender Vorbereitungen der revolutio­nären Kräfte kann ein bewaffneter Kampf geführt und können die japa­nischen Imperialisten geschlagen werden.

Um einen energischen Kampf gegen die japanischen imperialistischen Aggressoren zu beginnen, müssen wir unsere eigenen revolutionären Kräfte mehren und sie unermüdlich stärken. Ein blindlings geführter und unvorbereiteter Aufstand ist sinnlos und kann die revolutionären Kräfte in keiner Weise stärken, ganz im Gegenteil – er wird der Revolu­tion nur großen Schaden zufügen.

Unsere heutigen ernsthaften Lehren aus dem Aufstand vom 30. Mai tragen letzten Endes auch dazu bei, noch vor der Weiterentwicklung des antijapanischen nationalen Befreiungskampfes auf einer höheren Etappe eine entscheidende Wende bei der Vorbereitung der revolutionären Kräfte herbeizuführen.

Die Fraktionsmacher und Kriecher entfachten in der Ostmandschurei den unüberlegten Aufstand vom 30. Mai, nur um ihr sektiererisches Ziel zu erreichen. Diese Elemente begannen ohne jeden gründlichen Plan und ohne jede organisatorische Vorbereitung des Aufstandes sofort mit der Bildung der „Aufstandsleitung“, mobilisierten die Bauern in allen Dörfern und überfielen mit ihnen die Städte. Auf diese Weise wurde am 30. Mai 1930 in Longjing, Toudaogou, Erdaogou, Nanyangping, Jie- mandong, Yanji, Tongfosi und in anderen wichtigen Gebieten der Ost­mandschurei ein gewaltsamer Kampf geführt, wobei das japanische Konsulat, der Verein der Koreanischen Emigranten, die Finanzabteilung der „Östlichen Kolonialaktiengesellschaft“, Grundschulen, Kraftwerke und Eisenbahnbrücken zerstört und in Brand gesetzt sowie projapani­sche Elemente, Gutsbesitzer und Kapitalisten bestraft wurden.

Auf den Straßen entbrannten zwischen Armee und Polizei des japani­schen Imperialismus und den aufständischen unbewaffneten Massen blu­tige Kämpfe. Viele Genossen fielen den Repressalien der mit Bajonetten bewaffneten Feinde, der japanischen Armee und Polizei, zum Opfer, und die Massen vergossen Blut. Die Polizei des japanischen Imperialismus und ihre Handlanger durchstöberten außerdem in allen Gebieten Bauern­dörfer, wobei von ihnen viele koreanische Jugendliche verhaftet, einge­kerkert, grausam gefoltert und barbarisch ermordet wurden.

Auch die reaktionäre Militärclique Chinas, von der auf die nationale Zwietracht gerichteten Politik des japanischen Imperialismus verführt, zettelte mit Unterstützung der japanischen imperialistischen Aggresso­ren unter dem Vorwand der „Verhaftung der koreanischen Kommunis­ten“ in großem Ausmaß Massenmorde im Volke an. Die Regierung der Provinz Jilin ernannte Wang Shutang, den Kommandeur des in Dunhua stationierten 7. Regiments, zum „Befehlshaber der Strafexpedition“, verhaftete unter Einsatz der mehrere tausend Mann starken Streitkräfte willkürlich unschuldige koreanische Bauern, kerkerte sie ein und er­mordete sie.

Die Zahl der koreanischen Jugendlichen und der Erwachsenen, die in­nerhalb des vergangenen Jahres von den japanischen Imperialisten und der Kuomintang-Militärclique verhaftet und eingekerkert wurden, geht in die Zehntausende, und allein die sofort erschossenen Menschen zählen Hunder­te. Unter den Verhafteten befinden sich Hunderte von koreanischen Kom­munisten, die ins Sodaemun-Gefängnis nach Seoul verschleppt wurden. Fassen wir die Zahl der Menschen, die am Tage des Aufstandes im Gefecht fielen, und derjenigen, die zu Tode gefoltert wurden, zusammen und be­rücksichtigen auch noch die Verwundeten, dann sind tatsächlich Tausende von koreanischen Jugendlichen und Erwachsenen ermordet, oder sie haben Blut vergossen.

Demzufolge herrscht heute in den Siedlungen der Koreaner in allen Gebieten der Ostmandschurei eine Atmosphäre der Angst. Die revoluti­onären Organisationen wurden zerstört; einige Genossen, die sich zum Glück verbergen konnten, wissen nicht, was sie tun sollen, und die Bau­ernmassen werden durch den feindlichen Terror entmutigt.

Wir müssen dringend dieser ernsthaften Situation Herr werden und die revolutionären Organisationen wiederaufbauen. Ebenso ist es unerläßlich, die revolutionäre Stimmung der Massen zu heben und damit die koreani­sche Revolution wieder auf den Weg zum Aufstieg zu führen. Dazu ist es unbedingt erforderlich, den blindlings geführten und abenteuerlichen Auf­stand vom 30. Mai richtig zu analysieren, ihn zusammenfassend einzu­schätzen und daraus die richtigen Lehren zu ziehen.

Worin liegen nun die wesentlichen Ursachen der Niederlage des Aufstandes vom 30. Mai?

Erstens liegt die Ursache im Dogmatismus und im kleinbürgerlichen Strebertum der Fraktionsmacher und Kriecher.

Obwohl die Fraktionsmacher durch ihren sektiererischen Kampf die im Jahre 1925 organisierte Kommunistische Partei Koreas zugrunde richteten, zogen sie daraus keine richtigen Lehren, und unter dem Aus­hängeschild „Wiederaufbau der Partei“ bauten sie sogar auch in der Mandschurei nur die Macht der eigenen Fraktion aus und spalteten da­durch die revolutionären Kräfte. Als ihre sektiererischen Handlungen von der Komintern kritisiert wurden, entfachten die Fraktionsmacher blindlings den abenteuerlichen Aufstand vom 30. Mai, wobei sie sich von den absurden Gedanken leiten ließen, jetzt durch den so genannten Kampf Vertrauen zu erwerben und gemäß dem Prinzip, daß es in einem Land nur eine Partei geben kann, der Kommunistischen Partei Chinas beizutreten. Ganz gleich, was aus der Revolution wird und ob dabei die Massen geopfert werden, versuchten die Fraktionsmacher und Kriecher, die sich in die führende Schicht jener Bewegung eingeschlichen haben, für sich und ihre Fraktion durch den Aufstand Ruhm zu erwerben und dadurch das Vertrauen der Komintern zu gewinnen, damit sie ihrer ei­genen Fraktion die führende Position einräumen können.

Die Fraktionsmacher, vom Ehrgeiz zerfressen und dem Kriechertum erlegen, verfielen unweigerlich dem dogmatischen Fehler, sich nach fremden Gedanken zu richten.

Die Fraktionsmacher und Kriecher, die sahen, daß die Linie des linksradikalen abenteuerlichen Aufstandes vorübergehend innerhalb der Parteien anderer Länder herrschte, trieben die revolutionären Massen unüberlegt zum Aufstand und zu unnötigen Opfern und fügten der Re­volution großen Schaden zu, da sie nicht überprüften, worauf diese Li­nie gerichtet ist und wie man sich angesichts der konkreten Lage unserer Revolution dazu verhalten soll.

Zweitens liegt die Ursache darin, daß der Aufstand mit linksradika­len Abweichungen geführt wurde.

Ohne genaue Kenntnis der gegenwärtigen Etappe der koreanischen Revolution und ohne wissenschaftlich begründete Strategie und Taktik entfachten die Fraktionsmacher und Kriecher, nur auf subjektive Be­dürfnisse orientiert, unter einer irrealen linksradikalen Kampflosung den Aufstand. Die Organisatoren des Aufstandes ignorierten den antiimperi­alistischen antifeudalen demokratischen Charakter der koreanischen Re­volution, stellten linksradikale Losungen auf wie „Für die Errichtung einer Räterepublik der Arbeiter und Bauern!“ und „Nieder mit Jonguibu, mit der Singan-Gesellschaft und Kunu-Gesellschaft und ähnlichen!“. Sie hetzten die Massen dazu auf, sämtliche Gutsbesitzer und Kapitalisten nie­derzuschlagen, ohne Rücksicht darauf, ob sie projapanisch oder antija­panisch waren. In einigen Gebieten wurden sogar Getreideschober wahllos in Brand gesteckt, nur weil ihre Eigentümer als Gutsbesitzer oder Großbauern bezeichnet wurden, und es wurde der linksorientierte Fehler begangen, auch Schwankende, die man durchaus gewinnen kann, als Helfershelfer abzustempeln, zu liquidieren usw.

Diese linksradikalen Aktionen machten es unmöglich, daß die auf­ständischen Massen revolutionären Elan an den Tag legten und sich bewußt am Kampf beteiligten; insbesondere wurde eine große Masse antijapanischer Kräfte, die auf die Seite der Revolution hätte gezogen werden können, in Furcht versetzt oder schwankend gemacht.

Drittens liegt die Ursache darin, daß der Aufstand ohne ausreichende Vorbereitungen und ohne wissenschaftlich begründete Überlegungen abenteuerlich geführt wurde.

Ein Aufstand kann in der Regel erst dann siegreich sein, wenn die sub­jektive und objektive Lage herangereift ist, wenn die revolutionären Kräfte genügend vorbereitet sind, wenn er auf einem gründlich durchdachten Plan beruht und mit der richtigen Strategie und Taktik als entschiedener offensi­ver Kampf geführt wird. Die Organisatoren begannen jedoch blindlings und abenteuerlich den Aufstand vom 30. Mai, ohne richtige Analyse und Beur­teilung der revolutionären Lage, ohne Einschätzung des Kräfteverhältnisses zwischen uns und den Feinden sowie ohne einen genauen Plan und ohne genügende Vorbereitungen.

Bis zu jener Zeit war auch die Kraft der revolutionären Organisationen in der Ostmandschurei noch zu schwach, denn sie bestanden noch nicht lange, und auch die Massen waren in organisatorischer Hinsicht äußerst mangelhaft gestählt. Weil man die Massen aber trotzdem ohne genü­gende revolutionäre Erziehung zum Aufstand trieb, beteiligten sich manche unbewußten Leute daran, ohne dessen Ziel und Bedeutung ge­nau zu kennen. Weil man in einer Situation, bei der es so gut wie gar keine Massenorganisationen gab, in manchen Gegenden sogar durch Drohung und Erpressung den Aufstand organisierte, war es unmöglich, mit einer aktiven Unterstützung der revolutionären Massen zu rechnen. Aus diesem Grunde waren die aufständischen Organisationen in solchen Gegenden nicht einmal in der Lage, sich dem unbedeutenden weißen Terror der Feinde zu widersetzen, und sie lösten sich bald auf. Folglich scheiterte der unüberlegte linksradikale Aufstand vom 30. Mai an der bewaffneten Unterdrückung durch die mehrere tausend Mann starken regulären Trup­pen, die von japanischen Imperialisten und der reaktionären Kuomintang­Militärclique zusammengestellt waren, und brachte unermeßliche Opfer.

Welche Auswirkungen hat nun der Aufstand vom 30. Mai?

Vor allem zeigten sie sich darin, daß die Verbindung zwischen den revolutionären Organisationen und den Massen geschwächt wurde und die Massen von den revolutionären Organisationen getrennt wurden.

Als der Aufstand gescheitert war und die feindliche Unterdrückung und das Morden stärker wurden, verloren die Massen, die organisato­risch wenig gestählt waren und sich ohne genügende ideologische Vor­bereitung am Aufstand beteiligt hatten, den Glauben an den Sieg und bereuten, daß sie sich zum Kampf erhoben hatten. Als die Ausplünde­rung der unschuldigen Bevölkerung durch die Feinde den Höhepunkt erreichte, glaubten sogar einige Leute, daß sie „wegen der Kommunis­ten zugrunde gingen“. Somit zeigte sich das folgenschwere Ergebnis, daß die Kommunisten unter den Massen das Ansehen verloren haben und nicht wenige Leute, von Angst gepeinigt, aus den revolutionären Organisationen ausgetreten sind.

Und da der Kampf mit linken Abweichungen geführt wurde, ging ein nicht geringer Teil der Massen, der ohne weiteres in die antijapanische nationale Befreiungsrevolution hätte einbezogen werden und mit dem man gemeinsam hätte kämpfen können, auf die feindliche Seite über.

Eine andere Auswirkung besteht darin, daß der revolutionäre Kern, insbesondere der revolutionäre Führungskern, der sich gerade zu bilden begann, in sämtlichen Gegenden verloren ging.

In der Ostmandschurei entstanden revolutionäre Organisationen in­mitten verschiedenartiger Massenkämpfe, die gegen den japanischen Imperialismus und seine Handlanger gerichtet waren. Dabei wuchsen junge Kommunisten heran, und, auf sie gestützt, begann sich in jüngster Zeit in allen Gebieten ein revolutionärer Führungskern zu bilden.

Weil man gerade zu dieser Zeit den unüberlegten Aufstand organisier­te, wurden schließlich einige Dutzend von den besten Jungkommunisten, die den revolutionären Führungskern bildeten, geopfert. Hunderte von revolutionären Genossen und Tausende Mitkämpfer aus den antijapani-

sehen Massen wurden verhaftet und eingekerkert. Weil die revolutionären Organisationen der Ostmandschurei auf diese Weise viele Kommunisten, besonders den revolutionären Führungskern verloren haben, sind sie beim Sammeln zerschlagener revolutionärer Kräfte und beim Ausbau ihrer Or­ganisationen in den unerschlossenen Gegenden sowie bei der Belebung des revolutionären Kampfes auf Schwierigkeiten gestoßen. Durch den Verlust zahlreicher revolutionärer Führungskräfte, die den Kern bildeten und im Laufe mehrerer Jahre in der sozialistischen Aufklärungsbewegung und im Kampf herangewachsen waren, wurde der Revolution wahrhaftig schwerer Schaden zugefugt.

Eine weitere Auswirkung besteht darin, daß die meisten revolutionä­ren Gebietsorganisationen vernichtet wurden.

In allen Gebieten der Ostmandschurei, in denen sich die sozialisti­sche Aufklärungsbewegung schon früh entwickelte, waren nicht wenige avantgardistische Organisationen der Revolution und Massenorganisati­onen gebildet worden, die dann verstärkt und weiterentwickelt wurden. Als Ergebnis des Aufstandes wurden jedoch die hiesigen revolutionären Organisationen vernichtet oder entdeckt und der feindlichen Unterdrü­ckung ausgesetzt, und sie erlitten dadurch ungeheuren Schaden. Folglich irren die einst organisierten Massen umher und sind von Angst gepei­nigt, weil sie ihre Organisationen verloren haben und nicht wissen, an wen sie sich wenden sollen.

Außerdem gab der Aufstand vom 30. Mai den Feinden einen Vorwand für ihre böswillige Propaganda und ihre barbarische Unterdrückung; er leis­tete besonders der auf die nationale Zwietracht gerichteten Politik des japa­nischen Imperialismus Vorschub. Weil die Organisatoren des ultralinken Aufstandes ohne Überlegung vorgingen, weil sie die von den japanischen imperialistischen Aggressoren verwalteten Schulen und die Getreidescho­ber der Gutsbesitzer in Brand setzen, wurde die unverschämte Propaganda der Feinde, wie zum Beispiel „die koreanischen Kommunisten sind Mör­der und Brandstifter“ und „die koreanischen Kommunisten sind Räuber, die die Getreideschober der Chinesen in Brand setzen“, noch begünstigt. Als Ergebnis hetzten die japanischen Imperialisten die Kuomintang­Militärclique dazu auf, die Koreaner grausam zu ermorden.

Andererseits unternehmen die japanischen Imperialisten unter dem Vorwand, daß sie die in der Mandschurei lebenden japanischen Bürger schützen und über die Koreaner herrschen wollen, die „Einsatzbewe­gung der japanischen Truppen in die Mandschurei“.

Die reaktionäre Kuomintang-Militärclique, von der auf die nationale Zwietracht gerichteten Politik des japanischen Imperialismus verführt, ver­leumdete die Koreaner mit der Behauptung, „die Koreaner sind Handlanger des japanischen Imperialismus“, und verübte ohne Erbarmen mörderische Greueltaten am koreanischen Volk. Auf diese Weise spitzten sich die Be­ziehungen zwischen dem koreanischen und dem chinesischen Volk zu.

Genossen!

Die Auswirkungen des linksradikalen blindlings durchgeführten aben­teuerlichen Aufstandes vom 30. Mai auf die Revolution unseres Landes sind äußerst ernsthaft. Wir dürfen jedoch auf keinen Fall Defätisten werden, die sich von den vorübergehenden Hindernissen abschrecken lassen oder sich ihnen unterwerfen. Auf dem Wege zur Revolution kann es ein Auf und Ab, vorübergehende Niederlagen und Opfer geben.

Gegenwärtig hat der revolutionäre Kampf in der Ostmandschurei in­folge der Auswirkungen des linksradikalen blindlings durchgeführten abenteuerlichen Aufstandes vom 30. Mai eine harte Probe zu bestehen. Wenn wir jedoch eine richtige Linie und einen richtigen Kurs festle­gen und, darauf gestützt, kämpfen, dann werden die revolutionären Organisationen wiedererstehen und die revolutionären Kräfte stärker vorbereitet, und der revolutionäre Kampf kann wieder in Schwung ge­bracht werden.

Mit welcher Linie und mit welchem Kurs ist nun der Kampf zu ent­falten?

Wir müssen vor allem dem linksradikalen blindlings vorgehenden abenteuerlichen Streben der Fraktionsmacher und Kriecher entgegen­treten, müssen die organisatorisch-politische Arbeit unter den Massen verstärken und uns so auf ein künftiges noch größeres Ereignis vorbe­reiten. Das heißt: Es ist notwendig, die Vorbereitungsarbeit für die künftige Weiterentwicklung des antijapanischen nationalen Befrei­ungskampfes, in dessen Mittelpunkt der bewaffnete Kampf steht, auf einer neuen Etappe noch besser durchzuführen.

Ob die Revolution siegreich sein wird oder nicht, hängt davon ab, wie gut man die eigenen revolutionären Kräfte vorbereitet.

Gegenwärtig hat es den Anschein, daß der japanische Imperialis­mus stark ist und die revolutionären Kräfte des koreanischen Volkes unvergleichlich schwach sind. Wenn wir Kommunisten jedoch unsere revolutionären Kräfte ununterbrochen mehren und stärken, wenn wir den Widerspruch zwischen dem japanischen Imperialismus und der Sowjetunion, den zwischen dem japanischen Imperialismus und den kolonialen Ländern und den Widerspruch zwischen dem japanischen Imperialismus und den anderen imperialistischen Ländern nutzen und damit den Feind in eine Sackgasse treiben sowie dem japanischen Im­perialismus mit Hilfe der Arbeiterklasse und der unterdrückten Natio­nen der ganzen Welt durch den bewaffneten Kampf einen entschei­denden Schlag versetzen, dann wird die Wiedergeburt des Vaterlandes bestimmt verwirklichen.

Die wichtigste Aufgabe der koreanischen Kommunisten besteht heute darin, die revolutionäre organisatorische Linie konsequent durchzusetzen, durch die die revolutionäre Hauptmasse eisern zusammengeschlossen und um diese die antijapanischen Kräfte verschiedener Schichten fest zusam­mengeschart und damit die ganze Nation zu einer politischen Kraft ver­eint werden.

Dafür ist es erforderlich, erstens den revolutionären Führungskern zu festigen und seine selbständige Rolle zu verstärken.

Um einen revolutionären Kampf entsprechend den Forderungen der sich stets verändernden Lage geschickt zu organisieren und zu führen, ist es notwendig, daß in allen Gebieten ein Führungskern vorhanden ist, der über die Lage seines Gebietes bestens informiert, politisch vorbereitet und orga­nisatorisch befähigt ist. Besonders unter der Bedingung, daß unsere revolu­tionäre Tätigkeit illegal ausgeübt wird und unsere Arbeit entsprechend den Besonderheiten jedes Gebietes fast eigenständig durchgeführt werden muß, wird ein revolutionärer Führungskern dringend gebraucht. Wenn wir in jedem Gebiet über einen vorbereiteten Führungskern mit auch nur ein oder zwei Genossen verfügen, dann werden wir die Arbeiter und Bauern erzie­hen sowie zusammenschließen und damit die Massenbasis der Revolution erfolgreich schaffen können.

Aus diesem Grunde ist es notwendig, in jedem Gebiet vorbereitete Genossen auszuwählen, die hohes Klassenbewußtsein, revolutionären Kampfgeist und die Fähigkeit haben, zu organisieren und etwas durchzu­setzen, Genossen, die unter den Massen Vertrauen genießen; aus ihnen ist der Führungskern zu bilden.

Bei der Schaffung des Führungskerns ist es wichtig, ihn zuverlässig mit der revolutionären Ideologie des Marxismus-Leninismus auszurüsten.

Erst wenn der Führungskern mit der revolutionären Ideologie des Marxismus-Leninismus gewappnet ist, ist er imstande, bei jeder Schwie­rigkeit und in jeder komplizierten Lage konsequent für die Revolution zu kämpfen, mitten unter die Arbeiter- und Bauernmassen zu gehen, mit ihnen Leben und Tod, Freud und Leid zu teilen, sie mit der revolutionä­ren Ideologie auszurüsten und dadurch zu glühenden Revolutionären zu erziehen. Es ist erforderlich, daß der Führungskern im Interesse der Revolu­tion bei der Arbeit Aktivität bekundet, bei schwieriger und gefährlicher Ar­beit an der Spitze steht und so mit praktischem Beispiel die Massen er­zieht.

Der revolutionäre Führungskern ist verpflichtet, alle links oder rechts abweichenden Tendenzen zu überwinden, die in der Vergangenheit bei der Organisations- und Instruktionsarbeit unter den Massen aufgedeckt wurden, und die neue revolutionäre organisatorische Linie konsequent durchzusetzen und so bei der Vorbereitung der revolutionären Kräfte eine große Wende herbeizuführen. Es ist notwendig, daß der Füh­rungskern Menschen mit hohem Klassenbewußtsein und starkem Kampfwillen ausfindig macht, sie als Kern bildende Kraft erfaßt und heranzieht, wobei er, auf sie fest gestützt, die Organisations- und In­struktionsarbeit unter den Massen energisch entfalten muß. Aus den Genossen, die in der Vergangenheit tapfer kämpften, besonders aus den­jenigen, die auch diesmal trotz Verhaftung und Einkerkerung und auch trotz grauenvoller Folterung durch die Feinde die Geheimnisse der Or­ganisation nicht preisgegeben haben, ist ein starker Kern zu bilden.

Gleichzeitig damit ist es für die Weiterentwicklung der revolutionären Bewegung in unserem Lande von besonders großer Bedeutung, die Rei­hen des Kommunistischen Jugendverbandes mit jungen Kommunisten, die in der revolutionären Praxis erprobt sind, zu erweitern und zu verstär­ken. Ein beträchtlicher Teil der bewußten, aktiven Menschen mit großem antijapanischem revolutionärem Enthusiasmus unter den breiten koreani­schen Bauernmassen in der Ostmandschurei besteht zur Zeit aus Jugend­lichen. Es ist tatsächlich der Kommunistische Jugendverband, der, aus den Besten unter den Jugendlichen organisiert, im Sinne der Revolution die Bauerndörfer erschließt und sie revolutioniert. Nur wenn die Arbeit des Kommunistischen Jugendverbandes gut gestaltet wird, ist es möglich, auch die Basis für die Schaffung der künftigen Parteiorganisationen besser vor­zubereiten.

Aus diesem Grunde ist es notwendig, der Erweiterung und Stärkung des Kommunistischen Jugendverbandes vorrangige Aufmerksamkeit zu schenken und die besten Jugendlichen, die unternehmungsfreudig und revolutionär sind und eine schnelle Auffassungsgabe haben, in starkem Maße in den Kommunistischen Jugendverband aufzunehmen. Es ist er­forderlich, besonders die aktiven Jugendlichen im Antiimperialistischen Verband, im Bauernverein und der Frauengesellschaft, die sich auch diesmal der grausamen Unterdrückung des Feindes nicht beugten, die die legalen Möglichkeiten geschickt nutzten und somit die ihnen über­tragenen Aufträge ausgezeichnet erfüllten, in den Kommunistischen Ju­gendverband aufzunehmen.

Zweitens ist es notwendig, die vernichteten Massenorganisationen wiederaufzubauen, in ihnen Ordnung herzustellen und durch die Erzie­hung und den Zusammenschluß breiter Massen eine feste revolutionäre Massenbasis zu schaffen.

Es ist unmöglich, die Revolution nur mit einigen Kommunisten und ohne aktive Unterstützung und Beteiligung der breiten Massen durchzu­führen. Um die Massen in den revolutionären Kampf einzubeziehen und sie in eine unerschütterliche politische Kraft zu verwandeln, muß man sie organisieren, indem man sie mit revolutionärem Bewußtsein ausrüstet und in den Massenorganisationen in großem Umfang zusammenschließt. Aus diesem Grunde ist es heute für die Festigung der revolutionären Massenba­sis durch die Erziehung und den Zusammenschluß der breiten antijapani­schen Massen von überaus großer Bedeutung, die Massenorganisationen unverzüglich wiederaufzubauen, weiter zu vergrößern, zu festigen und ihre Rolle zu verstärken.

Infolge der gegenwärtigen Massenverhaftung durch die Feinde werden die Massenorganisationen vernichtet und die Massen entmu­tigt. Unter diesen Bedingungen müssen wir die politische Arbeit unter den Massen noch tatkräftiger organisieren und durchführen, dadurch die geschwächte Stimmung der Massen heben und sie in starkem Ma­ße um die revolutionären Organisationen scharen.

Um die Massenorganisationen wiederaufzubauen, sie in Ordnung zu bringen, zu erweitern und zu verstärken, ist es notwendig, vor allem in jedes Gebiet einen gestählten Führungskern zu entsenden. Der Führungs­kern muß unter den Arbeitern und Kleinbauern jedes Gebietes die besten Kräfte, die den Kern bilden sollen, aufspüren und sie zusammenfassen und, auf sie gestützt, die liquidierten Organisationen – Bauernverein, An­tiimperialistischen Verband, Frauengesellschaft und Kindervereinigung – wiederaufbauen und deren Reihen erweitern.

Ebenso ist es erforderlich, in die Gebiete, in denen noch keine Organi­sationen gebildet wurden, zahlreiche hervorragende Kern bildende Füh­rungskräfte zu schicken, um dort Organisationen des Bauernvereins, des Antiimperialistischen Verbandes, der Gesellschaft zur gegenseitigen Un­terstützung in der Revolution, der Frauengesellschaft und der Kinderver­einigung und andere antijapanische Massenorganisationen zu gründen. Auf diese Weise muß die Bauernschaft, in deren Mittelpunkt leibeigene Bauern und Kleinbauern stehen, in den Bauernverein einbezogen werden. Menschen mit hohem Nationalbewußtsein, die in der Vergangenheit in der Unabhängigkeitsarmee kämpften und sich an der nationalistischen Bewegung beteiligt haben, sind in den Antiimperialistischen Verband aufzunehmen. Und Menschen, die sich uns gegenüber wohlwollend und neutral verhalten, mit der Revolution Sympathisierende sowie ältere Leu­te sind für die Gesellschaft zur gegenseitigen Unterstützung in der Revo­lution zu gewinnen, die Frauen für die Frauengesellschaft und die Kinder für die Kommunistische Kindervereinigung, damit die antijapanischen Massen ausnahmslos den revolutionären Organisationen beitreten. Ferner ist es unerläßlich, mit tapferen Jugendlichen und Erwachsenen, die durch das Leben in den Massenorganisationen organisatorisch gestählt wurden und starken Kampfwillen besitzen, die Rote Wehr, eine halbmilitärische Organisation, zum Schutz der revolutionären Organisationen und Massen vor den feindlichen Anschlägen zu bilden und den Angehörigen dieser

Wehr ständig militärische Kenntnisse zur Vorbereitung für die Bildung der revolutionären Streitkräfte zu vermitteln.

Drittens ist es wichtig, für die Schaffung fester revolutionärer Kräfte die Massen nicht nur zu organisieren, sondern sie auch im Kampf zu härten. Nur in der revolutionären Praxis wird ein revolutionärer Kern heranwach­sen und werden die revolutionären Kräfte kämpferisch gestählt. Es darf jedoch nicht dazu kommen, daß die Massen zu einem unüberlegten aben­teuerlichen Aufstand linker Abweichung wie dem Aufstand vom 30. Mai verleitet werden. Nur der revolutionäre Kampf, der sich auf eine exakte Einschätzung des Kräfteverhältnisses zwischen uns und dem Gegner und auf eine wissenschaftlich begründete Strategie und Taktik stützt, kann die revolutionäre Lage heranreifen lassen, einen revolutionären Führungskern heranbilden und die breiten Massen im Sinne der Revolution organisato­risch stählen.

Das Prinzip, das wir bei der Taktik des Kampfes durchzusetzen haben, besteht darin, den Kampf kleinen Ausmaßes schrittweise in einen Kampf großen Ausmaßes, seine ökonomische Form allmählich in die politische zu verwandeln sowie den legalen Kampf und den halblegalen wie auch den illegalen Kampf geschickt miteinander zu verbinden.

Es ist unerläßlich, eine strenge Geheimhaltung der revolutionären Organisationen zu sichern und bei der Arbeit hohe revolutionäre Wach­samkeit zu üben und dadurch die Organisationen vor feindlicher Unter­drückung und Wühl- und Diversionstätigkeit zu bewahren sowie die revolutionären Massen zu schützen.

Heute versuchen die japanischen imperialistischen Aggressoren wie besessen, die antijapanischen revolutionären Kräfte des koreanischen Volkes, die unter dem Einfluß der kommunistischen Ideologie erstarken, zu ersticken. Die Feinde schicken in unsere Reihen ihre Handlanger und verfolgen weiterhin das Ziel, unter Ausnutzung von Sorglosigkeit und mangelnder Wachsamkeit die Geheimnisse der Organisationen auszuspionieren. Die Feinde sind durchtrieben und hinterlistig. Wenn die Geheimnisse infolge auch nur der geringsten Sorglosigkeit und der mangelnden Wachsamkeit von ein oder zwei Personen verraten wer­den, dann kann das unserer revolutionären Arbeit ernsthaften Schaden zufügen.

Die Geheimhaltung der Organisation ist die Lebensfrage eines Revolu­tionärs, und ihre Bewahrung ist seine oberste Pflicht. Da wir einen schwe­ren Kampf führen, indem wir die Massen unter den Bedingungen der grausamen Unterdrückung durch die Feinde erziehen und wachrütteln und sie so um die revolutionären Organisationen zusammenschließen und durch die ständige Vergrößerung der Organisationen die revolutionäre Massenbasis schaffen, haben wir stets mit hoher Wachsamkeit und stren­ger Disziplin elastisch zu arbeiten, damit die Geheimnisse nicht verraten werden. Besonders die Angehörigen der revolutionären Organisationen, an deren Spitze Mitglieder des Kommunistischen Jugendverbandes ste­hen, dürfen sich vom Betrug und von der Demagogie des Feindes wie auch von feindlichen Drohungen und Erpressungen nicht beirren lassen, sie müssen vielmehr die Geheimhaltung der revolutionären Organisatio­nen sogar unter dem Einsatz ihres Lebens verteidigen.

Viertens müssen wir aktiv darum bemüht sein, die auf die nationale Zwietracht gerichtete Politik der japanischen imperialistischen Aggresso­ren zu enthüllen und die kämpferische Freundschaft und die revolutionäre Geschlossenheit zwischen dem koreanischen und dem chinesischen Volk zu festigen.

Gegenwärtig stacheln die japanischen Imperialisten aktiv die durch den blindlings durchgeführten linksradikalen abenteuerlichen Aufstand vom 30. Mai hervorgerufene Unstimmigkeit und Feindschaft zwischen dem koreanischen und dem chinesischen Volk an, betreiben eine vulgä­re Politik der nationalen Zwietracht und versuchen, ihre aggressive Am­bition noch müheloser zu verwirklichen, indem sie die antijapanischen Kräfte des koreanischen und des chinesischen Volkes zersetzen und gegeneinander ausspielen.

Wir müssen unter den koreanischen und den chinesischen Arbeiter­und Bauernmassen den schädlichen Charakter des linksradikalen aben­teuerlichen Aufstandes vom 30. Mai und die beispiellos grausamen mörderischen Umtriebe der reaktionären Kuomintang-Militärclique enthüllen und verurteilen sowie die gegen die Nationen gerichteten heimtückischen und provokatorischen Machenschaften des japanischen Imperialismus, der den zeitweiligen Konflikt zwischen dem koreani­schen und dem chinesischen Volk mit allen Mitteln schürt, konsequent entlarven. Es ist unerläßlich, besonders den koreanischen und den chi­nesischen Arbeiter- und Bauernmassen klarzumachen, wer der wahre Freund und wer der Feind ist, damit sie sich im Kampf gegen die japa­nischen Imperialisten, die gemeinsamen Feinde des koreanischen und des chinesischen Volkes, und gegen ihre Lakaien fest zusammen­schließen können.

Unter den heutigen Bedingungen, unter denen der weiße Terror des Feindes gegen die revolutionären Kräfte weiter verstärkt wird und ein nicht geringer Teil der Massen noch kein ausreichendes Bewußtsein hat, wird unsere Arbeit auf viele Hindernisse und Schwierigkeiten stoßen. Wir müssen jedoch mit eisernem Willen das Vaterland und die Nation vor der Unterdrückung durch die Kolonialherren des japanischen Impe­rialismus retten, alle Hindernisse und Schwierigkeiten wie auch alle Ge­fahren überwinden und zur Durchsetzung der neuen organisatorischen Linie alle Kräfte einsetzen.

Wir müssen die revolutionäre organisatorische Linie konsequent durchsetzen und dadurch eine feste Basis schaffen, um in kurzer Zeit in der Ostmandschurei und ferner in allen Gebieten des Heimatlandes die Revolution zum Aufschwung zu bringen und den antijapanischen nationalen Befreiungskampf zu einem organisierten bewaffneten Kampf weiterzuentwickeln.