8. Februar 2022 // Artikel
Kim Jong Un // Durch die neue Revolution im Bauwesen die Entwicklung der Zivilisation des Sozialismus unserer Prägung führen

Durch die neue Revolution im Bauwesen die Entwicklung der Zivilisation des Sozialismus unserer Prägung führen

8. Februar 2022

Schreiben an die Teilnehmer des 2. Großlehrgangs für Bauschaffende


Alle Bereiche des sozialistischen Aufbaus pulsieren mit dem revolutionären Elan, durch konsequente Durchsetzung der Beschlüsse der 4. Plenartagung des ZK der Partei in der VIII. Wahlperiode in diesem bedeutungsvollen Jahr ein ruhmreiches Blatt in der Geschichte des Vaterlandes zu schmücken. Vor diesem Hintergrund findet der 2. Großlehrgang für Bau­schaffende statt.

Es wird eine neue Epoche des umfassenden Aufbaus eingeleitet, um nach dem grandiosen Konzept der Partei das ganze Land nochmals bis zur Unkennt­lichkeit umzugestalten. Es ist sehr zeitgemäß und bedeutsam, dass in solcher Zeit die Mitarbeiter im Bauwesen, die an der Hauptfront des Schaffens und der Umwälzungen aktiv wirken, zusammenkommen, die Erfolge, Erfahrungen, Fehler und Lehren bei Baumaßnahmen in den vergangenen Jahren analy­sieren und bilanzieren und sich wieder mit den archi­tektonischen Ideen und der Baupolitik unserer Partei ausrüsten.

Ich beglückwünsche herzlich die Bauschaffenden, die an diesem Großlehrgang teilnehmen. Sie sind mit dem hohen Enthusiasmus, im Kampf zur Einleitung einer Zeit des neuen Aufschwungs und der allseitigen Entwicklung des sozialistischen Aufbaus dabei, um den Entwicklungsstand und das Prestige unserer auf eine höhere Etappe gebrachten Baukunst zu demon­strieren.

Und allen Bauarbeitern des ganzen Landes und den Angehörigen der Volksarmee, die dem Aufruf der Partei folgend auf den Kampfplätzen zum Aufbau eines starken, zivilisierten und reichen Staates die Macht und den Geist unseres Staates zur Geltung bringen und einen Bau-Mythos der Epoche der Partei der Arbeit schaffen, entbiete ich warme Kampfes- grüße.

Im Kampf der gegenwärtigen Etappe dafür, unter den historisch beispiellos harten Bedingungen mit äußerster Anstrengung neue Siege des sozialistischen Aufbaus herbeizuführen, sind die Stellung und Rolle des Bauwesens sehr wichtig. Nur wenn das Bauwesen an der Spitze aller Bereiche die Zivilisation der Epoche führend kraftvoll voranschreitet, werden der revolutionäre Geist und Kampfeselan des Volkes unablässig kulminieren. Nur dann wird der Sozia­lismus unserer Prägung voller Vitalität vorwärts­schreiten und das Morgen eines großen mächtigen Staates näherrücken.

Deshalb legt unsere Partei viel Wert auf diesen Großlehrgang und erwartet, dass der Lehrgang ein Anlass der Wende für neue Fortschritte und Ent­wicklung unserer Baukunst wird.

Der 1. Großlehrgang für Bauschaffende, der erst­mals in der Baugeschichte unseres Landes stattfand, wurde zu einem wichtigen Meilenstein dabei, die architektonische Idee unserer Partei mit den Volks­massen im Mittelpunkt im Bauwesen konsequent durchzusetzen. So konnte eine große Blütezeit mit Baumaßnahmen eingeleitet werden.

Aus Anlass des Großlehrgangs vollzogen sich inno­vative Veränderungen im Denken und in der Praxis der Bauschaffenden, und die Baukonstruktion und das Niveau der Bauausführung wurden zusehends entwickelt. Es wurden Erfahrungen und Grundlagen dafür akkumuliert, frei vom früheren festgefahrenen und schematisierten Rahmen Bauwerke von schöpferi­schem und einzigartigem Stil nach Belieben konst­ruieren zu können. Es wurden auch die Kräfte für Bauausführung vermehrt und auch ihr technisches Qualifikationsniveau wurde beträchtlich erhöht.

Es wurden Maßnahmen ergriffen, um die materiell­technische Basis der Baustoffindustrie, gleichsam einer Waffenwerkstätte für den groß angelegten

Aufbau, auszubauen und zu verstärken. Auch beim Einsatz von einheimischem Finish-Material wurden gewisse Fortschritte erzielt.

Mit einem Wort gesagt, wurden bei der Einleitung einer großen Blütezeit bei den Baumaßnahmen große Entwicklungen unserer Baukunst und unseres Bau­wesens erreicht und zahlreiche monumentale Bau­werke errichtet, die vor aller Welt rühmenswert sind.

Die Schaffung von Bauwerken dafür, unsere großen Führer Kim Il Sung und Kim Jong Il auf ewig hoch zu verehren und die ruhmvolle revolutionäre Geschichte der Partei und ihre Traditionen und Verdienste für alle Zeiten erstrahlen zu lassen, wurde auf einem neuen Stand verwirklicht. Das ist der wertvollste Erfolg, den die glühende Treuergebenheit und Selbstlosigkeit der Mitarbeiter im Bauwesen und der Bauarbeiter herbeiführten, welche sich der Haupt­pflicht und Mission unserer Baukunst tief bewusst sind.

Nach dem 1. Großlehrgang für Bauschaffende stellten wir jährlich groß angelegte Bauobjekte fertig, die jeweils einer ganzen modernen Straße entsprechen. Wir schufen hervorragende Bauwerke, die in den Bereichen Städtebau, Bau von Dörfern, Industriebau und Bau von Kultureinrichtungen neue Standards und

Musterbeispiele unserer Baukunst werden können. Beispielhafte Bauwerke sind: Hauptort und Dörfer der Stadt Samjiyon, Ryomyong-Straße, Wissenschaftler­straße Mirae, Gewächshausfarm für Gemüsebau Jungphyong, Palast der Wissenschaft und Technik und Thermalbad-Kurort Yangdok. Sie zeugen von der Klugheit und den Begabungen unserer Konstrukteure und Bauarbeiter. Es sind große Meisterwerke unserer Baukunst, die uns voller Würde auf ein neues Gepräge der Zivilisation der Zeit der Partei der Arbeit stolz sein lassen.

Allein im vergangenen Jahr bauten wir im Gebiet Songsin und Songhwa 10 000 moderne Wohnungen, trieben den Bau der Wohnhäuser für 5 000 Haushalte im Gebiet Komdok erfolgreich voran und schlugen somit eine Bresche dafür, das im Fünfjahresplan vor­gesehene Ziel des Wohnungsbaus zu erreichen. Durch den Bau eines einzigartigen Wohnviertels mit Terrassenhäusern am Pothong-Fluss sammelten wir ausgezeichnete Erfahrungen dafür, neue Bauformen zu schaffen und sie im ganzen Land zu verallgemeinern. Gelungen waren der Bau des Pyongyanger Kranken­hauses, den die Partei dem Volk versprochen hatte, und der Bau des Küstentourismusgebietes Kalma in Wonsan. Ebenso erfolgreich waren die Bauprojekte für die Schaffung der C1-Chemieindustrie und das Kraftwerk Tanchon sowie die Bauarbeiten für die Sanierung und Modernisierung der örtlichen Industrie­betriebe im Kreis Kimhwa. Ja auf allen Baustellen des ganzen Landes wurden glänzende Erfolge erzielt.

Mit besonders großem Stolz erfüllt es uns, die Ausgestaltung der Stadt Samjiyon siegreich abge­schlossen zu haben, welche für unsere Partei, unseren Staat und unser Volk von sehr großer politischer und strategischer Bedeutung ist. Hiermit veran­schaulichten wir die Überzeugung und den Willen des ganzen Volkes, die revolutionären Traditionen der Partei zu behaupten und die revolutionären Verdienste des Führers für alle Zeiten erstrahlen zu lassen. Wir schufen so ein Vorbild für den Aufbau der Provinzen und machten ein von Loyalität geprägtes Geschenk für den 80. Geburtstag Kim Jong Ils. Bei dieser Gelegen­heit spreche ich dem gesamten Volk und den Bauarbeitern des ganzen Landes sowie den Ange­hörigen der Volksarmee, die mit der makellos reinen Treue zu Partei und Führer der Ausgestaltung der Stadt Samjiyon ihre Kraft und Weisheit widmeten und freigebig materielle und moralische Hilfe zukommen ließen, meinen Dank von ganzem Herzen aus.

Unser groß angelegter sozialistischer Aufbau wurde unter den Umständen, dass vor dem Staat und Volk harte Herausforderungen und Hindernisse wie nie zuvor liegen, und im angespannten Kampf für die große Sache zur Verstärkung der Macht des Staates und die Voranbringung innovativer Umwälzungen in verschiedenen Bereichen ununterbrochen durch­geführt. Dies geschah räumlich in beispiellos umfang­reichem und großzügigem Maßstab sowie in einzig­artigem und modernem Stil. Das ist der unwider­legbare Beweis für die unerschütterliche Über­zeugung, den außergewöhnlichen Schöpfergeist und den hohen patriotischen Elan unseres Volkes, das ohne Scheu vor Schwierigkeiten zu einer hellen Zukunft des Sozialismus unaufhaltsam voranschreitet. Es beweist auch das Entwicklungsbild und Potenzial unseres Staates, der zur Verwirklichung der grandiosen Ziele mutig vorwärtsschreitet.

Wir können die in den jüngsten Jahren erzielten Bauerfolge und die auf eine höhere Stufe gehobene Baukunst voller Stolz bilanzieren, und diese lassen uns einer hellen Zukunft der Entwicklung unserer Baukunst optimistisch entgegensehen. Zugleich müssen wir für die Weiterentwicklung unserer Bau­kunst, die dem von uns aufgestellten weit reichenden Ideal und Zukunftsplan entspricht, die Fehler und

Abweichungen richtig analysieren und bilanzieren sowie unbedingt berichtigen, aus denen wir Lehren ziehen und die wir überwinden sollen.

In unserem Bauwesen gibt es derzeit schnell zu berichtigende Fehler und viele zu verstärkende Seiten. Im Bereich der Konstruktion treten die Fehler auf, dass man nicht in der Lage ist, alle Bauwerke in Widerspiegelung des Schönheitsgefühls und Gemüts unseres Volkes einmalig, einzigartig und gemäß ihrer Mission und Funktion praktisch zu konstruieren. Die Konstruktion von Interieur, Möbeln und Grünanlagen ist noch viel zu rückständig. Auch in der Bauweise neigt man nach wie vor nur zum Nass-Bauverfahren, und Baubetriebe und Bauprojekte haben erhebliche Unterschiede im Niveau der Qualität der Bau­ausführung. Man ist in hohem Grad auf Import von Finish-Material angewiesen und der Mechani­sierungsgrad der Bauarbeiten ist sehr niedrig. Das sind die Hauptfaktoren, welche den qualitativen Sprung unserer Baukunst behindern.

Es ist ein noch wichtigeres Problem, dass die Mitarbeiter im Bauwesen die architektonische Idee, Baupolitik und Vorhaben unserer Partei, die bei der Entwicklung des Sozialismus unserer Prägung Wert auf das Bauwesen legt, nicht gründlich wahrnehmen und einen zu engen Horizont und Blickwinkel haben, um im Bauwesen einen Vorsprung vor dem Rest der Welt zu erreichen.

Es ist ein unbedingt zu lösendes aktuelles Problem, dass die materiell-technische Grundlage des Bau­wesens nicht so zufriedenstellend vorbereitet ist, dass man die Baumaßnahmen gemäß dem Konzept und Vorhaben der Partei befriedigend durchführen und vorantreiben kann.

Die Partei hat vor, aus Anlass dieses Großlehrgangs das gesamte Bauwesen zu erneuern und unsere Bau­kunst hinsichtlich des Weltniveaus nochmals einen qualitativen Sprung machen zu lassen. Wir haben ein Kollektiv von klugen und begabten Konstrukteuren, die eine Zeit des neuen Aufschwungs und der neuen Entwicklung im Bauwesen in eigener Verantwortung führen können. Wir verfügen auch über erfahrene Bauschaffende und -facharbeiter sowie die Fähigkeit dazu, die groß angelegten Baumaßnahmen zu unter­stützen. Wir müssen unter Mobilisierung dieses gesamten Potenzials die Revolution im Bauwesen auf einer neuen Etappe kulminieren lassen und so weitere rühmenswerte Seiten unserer Baukunst in die Ge­schichte des sozialistischen Aufbaus eintragen.

Unsere Partei beschäftigt sich mit dem großartigen

Projekt, in den künftigen 20 bis 30 Jahren das Lebensumfeld der Bevölkerung des ganzen Landes grundlegend umzugestalten und somit unser Land zu einem idealen sozialistischen Staat, den die Welt voller Neid ansieht, und einem sozialistischen Para­dies zu gestalten, in dem das Volk die höchste Zivili­sation genießt und in Frieden und Eintracht lebt. Das Bauwesen steht an der vordersten Frontlinie bei der Verwirklichung dieses Ziels.

Die Baumaßnahmen sind eine wichtige politische Arbeit dafür, das Volk die Dankbarkeit gegenüber der auf die Privilegierung der Volksmassen gerichteten Politik unserer Partei und unserer Gesellschafts­ordnung aus tiefster Seele empfinden und den von uns angestrebten Standard des Schaffens und das Bild einer schönen Zukunft klar erkennen zu lassen. Die Baumaßnahmen führen zur Zivilisation einer neuen Epoche und spornen alle Bürger an, damit sie sich voller Stolz darauf, ein Mitglied des großen Staates zu sein, und voller Zuversicht auf eine bessere Zukunft für die sozialistische patriotische Sache selbstlos einsetzen. In diesem Sinne kann man sagen, dass die heutige Revolution im Bauwesen eine sinnvolle Sache für die Schaffung von wertvollen Reichtümern des Vaterlandes und zugleich ein Prozess der ideolo­gischen Erziehung und der kulturellen Revolution dafür ist, die Menschen aufzuklären und zu einer hellen Zukunft zu führen.

Die Baumaßnahmen sind eine Voraussetzung für die allseitige Entwicklung des Sozialismus und die Verbesserung des Volkslebens und eine weit reichende patriotische Sache für die Schaffung einer zivilisierten Zukunft.

Wenn wir nur an die Schwierigkeiten vor Augen denken und nicht die Kraft für das Bauwesen aufbieten, können wir weder die Grundlage für die Entwicklung des Staates legen noch dem Volk ein glückliches Leben schaffen. Die Baumaßnahmen sind eben Fortschritte, Umwälzungen und Investitionen für die Zukunft. Nur durch die Voranstellung und das mutige Voranbringen des Bauwesens ist es möglich, neue Fähigkeit für nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu schaffen und mehr Stützpunkte für kulturelle Fortschritte zu errichten. Dadurch können wir in allen Bereichen des staatlichen und gesellschaftlichen Lebens wirkliche Veränderungen herbeiführen, über die sich das Volk freut.

Wir müssen durch eine revolutionäre Wende im Bauwesen vor aller Welt mit Fakten zeigen, mit welchem Ideal und Zukunftsplan sich das große Volk, das die Zeit harter Prüfungen und Abhärtung mutig überwand, in der Zeit des neuen Aufschwungs und neuer Entwicklung der Revolution den Weg bahnt, und das Prestige eines mächtigen Staates noch kraft­voller demonstrieren.

Jedes Bauwerk, das wir trotz der harten und schwierigen Umstände in der Gegenwart mit Blick auf die Zukunft aus eigener Kraft schaffen, wird eine Basis für ein glückliches Leben, das unserem Volk und unserer Nachkommenschaft zuteilwird. Jedes Bauwerk wird ebenso eine feste Grundlage für die Prosperität des Staates und ein Monument der Geschichte, das der Nachwelt die erhabenen Gedanken und Gefühle und die Höhe der schöpferischen Weisheit der Menschen in der Zeit der Partei der Arbeit überliefern wird.

Alle Teilnehmer sollten sich durch diesen Groß­lehrgang das Vorhaben des ZK der Partei, auf das Bau­wesen Wert zu legen und durch innovative Ver­änderungen im Bauwesen die gesamte Entwicklung des sozialistischen Aufbaus zu führen, tief einprägen, sich mit der Baupolitik der Partei gründlich vertraut machen und jene Fragen, die zur Richtschnur bei künftigen Baumaßnahmen zu nehmen sind, richtig erkennen.

Außerdem sollen Sie klar erfassen, was bei bis­herigen Baumaßnahmen gut oder falsch gemacht wurde und welche Ursachen und Wege zur Über­windung es gibt. Sie sollen Erfolge und Erfahrungen miteinander austauschen und gemeinsam nutzen sowie voller Zuversicht zu kühnen Innovationen und Ent­wicklungen voranschreiten.

Die Hauptrichtung, an der wir gegenwärtig bei Baumaßnahmen festhalten, besteht darin, die vorran­gige Kraft für Bauprojekte zur Hebung des Wohl­standes der Bevölkerung aufzubieten und den Industriebau und die Territorialentwicklung für die Verstärkung der wirtschaftlichen Grundlage des Landes gleichzeitig voranzubringen.

Fortschritte und Aufblühen der Gesellschaft sind undenkbar, losgelöst vom Niveau des kulturellen Lebens des Volkes. Wir müssen dem Volk bessere Wohnhäuser und ein besseres kulturelles Lebens­umfeld schaffen. Somit können wir die volksver­bundene Sozialpolitik der Partei und des Staates und die Wesensart des Sozialismus besser durch­setzen, positive Veränderungen in Lebensrhythmus, -gewohnheiten und -stil der Bürger und die Ver­besserung ihres politischen Bewusstseins und Zivili­sationsniveaus in die Wege leiten.

Man kann sagen, das Wohnraumproblem ist eine

Frage, für die das Volk sich am meisten interessiert. Es ist ein vordringliches Ziel, die Menschen die Wohltaten der sozialistischen Gesellschaftsordnung unmittelbar am eigenen Leibe erfahren zu lassen. Der Hauptkern der auf dem VIII. Parteitag festgelegten Baupolitik besteht darin, aus unserem Land ein Land zu machen, das als Erstes die Wohnungsfrage gelöst hat. Wie es auf dem Parteitag beschlossen wurde, sind in Pyongyang 50.000 moderne Wohnungen unbedingt zu bauen, im Gebiet Komdok eine Stadt in der Gebirgsschlucht voll 25 000 einzigartigen Wohn­häusern, ja eine zivilisierte Stadt des Erzbergwerkes zu gestalten. Zugleich ist auch in den Bezirken, Städten und Kreisen Jahr für Jahr der Wohnungsbau in großem Maßstab voranzutreiben. So kann im Zeitraum des Fünfjahresplans im Maßstab des ganzen Landes dem Mangel an Wohnräumen im Großen und Ganzen abgeholfen werden.

Man muss mehr moderne Bildungs- und Gesund­heitseinrichtungen mit ausgezeichneten Bedingungen und ebensolchem Umfeld errichten, damit unser Volk und unsere Nachwelt nach Herzenslust lernen, ohne jemanden beneiden zu müssen, damit sie reiche Kenntnisse und eine reiche Zivilisation erwerben und ohne Erkrankung gesund bleiben, und somit das Konzept der Partei zum Aufbau eines sozialistischen zivilisierten Landes noch schneller verwirklichen. Es gilt, auf der Basis der bereits erreichten Erfahrungen und Standards die Modernisierung von Bildungs­einrichtungen aller Stufen, Gesundheitseinrichtungen und pharmazeutischen Produktionsbasen nachhaltig voranzutreiben.

Damit unser Volk die Wirklichkeit der sozialis­tischen Zivilisation nach Herzenslust erleben kann, müssen wir in den berühmten Gebirgen und Orten des Landes kulturelle Erholungsorte für das Volk und Touristenorte, welche mit schönen Naturlandschaften gut harmonieren, gestalten. In den Städten und Dörfern des ganzen Landes müssen wir weiter einzig­artige Parks und Grünanlagen anlegen und auch mo­derne Dienstleistungseinrichtungen noch besser errichten.

Unsere Partei sieht eine wichtige strategische Richt­linie darin, beim sozialistischen Aufbau die Unter­schiede zwischen der Hauptstadt und den Bezirken und zwischen Städten und Dörfern grundlegend zu beseitigen.

Unsere Partei und die Regierung unserer Republik ließen es als Politik und Gesetz festlegen, dass der Staat jährlich allen Städten und Kreisen regelmäßig Zement bereitstellt, um den Aufbau von Provinzen, besonders Dörfern, zügig zu beschleunigen. Und auf der 4. Plenartagung des ZK der Partei in der VIII. Wahlperiode wurde die strategische Aufgabe gestellt, alle ländlichen Dörfer des Landes so zu gestalten, dass die Eigenschaften des Sozialismus unserer Prägung und die Besonderheiten der betreffenden Gebiete deutlich zur Wirkung kommen.

Die Umgestaltung des Erscheinungsbildes und Umfeldes von den Hauptorten der Städte und Kreise und von den Bauerndörfern ist sehr sinnvoll, um den Aufbau einer von unserem Volk begrüßten und zivilisierten Gesellschaft zu fördern. Auf die Partei­politik für den Aufbau von Provinzen und Dörfern konsequent gestützt, sind staatliche Investitionen zu vermehren und die Bezirke, Städte und Kreise sollen die Fackel der Revolution beim Aufbau von Provinzen und Dörfern erheben, um alle Bezirkshauptstädte, Hauptorte der Städte und Kreise und Dörfer zu sozia­listischen Idealstädten und -dörfern umzugestalten.

Es ist notwendig, die Kraft auf den Industriebau und die Territorialentwicklung zu legen und eine neue Basis für die Wirtschaftsentwicklung ständig zu festigen.

Unser Ziel im Industriebau besteht darin, nicht nur die Produktionsprozesse, sondern auch die Industrie­anlagen, die kulturellen Dienstleistungseinrichtungen und alle anderen Einrichtungen modern neu zu erbauen oder zu sanieren. Dadurch legen wir eine neue Grundlage für die Entwicklung der staatlichen Wirtschaft und gewähren den Werktätigen bessere und fortschrittliche Arbeits- und Lebensbedingungen. Nicht nur im äußeren Erscheinungsbild von Bauten, sondern auch in ihrem Inhalt, im Betrieb und wirtschaftlichen Nutzen der Einrichtungen sollen das Gepräge einer neuen Zeit und die Effizienz zur Wirkung kommen.

Zunächst muss man die Kräfte auf das Bauprojekt für die Schaffung der C1-Chemieindustrie, die Sanierung und Modernisierung des Traktorenwerkes Kumsong, den Bau des energiesparenden Eisenhütten­ofens und andere staatliche wichtige industrielle Bauobjekte konzentrieren und ihre Fertigstellung beschleunigen.

Mit der Gewächshausfarm für Gemüse Jungphyong als Vorbild sind andere moderne groß angelegte Farmen zu errichten. Es sind auch die Arbeit für die Modernisierung von Betrieben für Getreidewirtschaft und örtlichen Industriebetrieben der Städte und Kreise voranzutreiben.

Es gilt, die Kraft für den Bau der wirtschaftlichen

Infrastruktur wie Eisenbahnlinien, Häfen und Kraft­werke, welche als eine Grundlage für die Entwicklung des Landes gelten, aufzubieten und die Territorial­entwicklung wie z. B. den Bau von Küstenschutz­dämmen und hydraulischen baulichen Anlagen, die Regulierung von Flüssen und Wasserläufen und den Straßenbau ununterbrochen voranzubringen. So können wir das Erscheinungsbild des Landes um­gestalten und das Leben und Vermögen der Be­völkerung und die mit großem Aufwand geschaffenen materiell-kulturellen Reichtümer vor Naturkatastro­phen sicher schützen.

Wie man sieht, sind die von uns zu bewältigenden Baumaßnahmen grandios und werden großen Kraft­aufwand beanspruchen, aber wenn wir erkennen, dass sie ein unumgänglicher Prozess zur Ebnung eines glatten und breiten Weges für die staatliche Ent­wicklung und zur Schaffung einer Garantie für die Verbesserung des Volkslebens sind, und sie ver­antwortlich und ununterbrochen vorantreiben, werden nicht nur wir selbst, sondern auch unsere Nachwelt daraus großen Nutzen ziehen und dann wird unser Land in absehbarer Zukunft zu einem schönen und wohnlichen idealen sozialistischen Staat umgestaltet.

Erstens besteht die Hauptforderung, die wir bei

Baumaßnahmen unentwegt einhalten müssen, darin, das einheitliche Führungssystem des ZK der Partei für das Bauwesen konsequent durchzusetzen.

Wie ich oben betont habe, sind die Baumaßnahmen viel mehr eine wichtige Arbeit zur Durchsetzung der auf die Privilegierung der Volksmassen gerichteten Politik unserer Partei, zur Erhöhung des geistig-kulturellen Niveaus der Menschen und zur Umgestaltung des Erscheinungsbildes des Landes, als dass sie eine Arbeit zur Schaffung von materiellen Reichtümern sind. Nur wenn das genannte Führungssystem des ZK der Partei konsequent durchgesetzt wird, kann das Baugeschehen entsprechend dem politischen Vorhaben und Konzept unserer Partei, die die allseitige Ent­wicklung des Sozialismus unserer Prägung führt, erfolgen. Und nur dann können alle Bauwerke unseres Zeitalters unsere architektonischen Ideen und Ideale richtig verkörpern.

In allen Prozessen, angefangen von der Bau­planung bis hin zur Fertigstellung, muss man Nach­denken und Praktiken auf die Durchsetzung der Bauprojekte und -vorhaben des ZK der Partei konzentrieren und auf der Grundlage der Baupolitik der Partei, als der einzigen Richtschnur und absoluten Norm, die Baumaßnahmen organisieren und voran­treiben. Man soll es sich zum eisernen Prinzip machen, der Partei alle bei Baumaßnahmen an­fallenden Probleme rechtzeitig zu berichten und nach ihrer Entscheidung durchzuführen. Und man muss nur nach dem von der Partei bestätigten Bauentwurf bauen, selbst wenn man mehr bauen möchte und kann. Zudem darf man die anormalen Erscheinungen, ohne Einholung der Entscheidung der Partei zu bauen, niemals dulden.

Zweitens besteht die Hauptforderung bei Baumaß­nahmen darin, die Architektur konsequent zu politi­sieren und gemäß der Parteipolitik durchzuführen.

Ohne politischen Charakter ist unsere Architektur sinnlos. Wir weisen es zurück, in der Architektur den politisch-ideologischen Charakter außer Acht zu lassen, die Baumaßnahmen für eine sachbezogene Arbeit zu halten, die architektonische Ästhetik über alles zu stellen und ästhetizistisch vorzugehen. Die Architektur zu politisieren und zu einer Politik zu machen, das ist Kern und Grundidee bei der Entwicklung unserer Architektur. Man muss es als eine permanente Richtlinie im Auge behalten, an Bauwerken politische Losungen oder Schlagwörter anzubringen und in der Architektur die Bevorzugung unserer Partei, unserer Ideologie und unserer Ordnung sowie unserer Nation anschaulich durchzusetzen. Alle Bauwerke, die wir errichten, sollten lebendige und langlebige Bauwerke werden, welche von dem in der Welt einmaligen einzigartigen volksverbundenen Charakter unserer Partei und unseres Staates und der Staatspraxis durchdrungen und von Strebungen und Gefühlen des Volkes sowie Würde und Geist eines großen starken Staates erfüllt sind.

Drittens besteht die Hauptforderung bei Bau­maßnahmen darin, neue und einzigartige Baustile zu schaffen und zu entwickeln, welche das Zeitalter der Partei der Arbeit repräsentieren und symbolisieren können.

Die Baustile zeigen das Streben, die ästhetische Anschauung, das Zivilisationsniveau der jeweiligen Zeit und die Höhe der Macht des betreffenden Staates. Wir müssen typische Baustile unserer Prägung schaffen, in denen die Bauform, die die Zivilisation der Zeit der Partei der Arbeit symbolisiert, und das von uns gewünschte Antlitz der Baukunst zusammen­gefasst sind. Diese müssen wir in die gesamten Bau­maßnahmen einführen. Bei der Schaffung von neuen Baustilen unserer Prägung sollten wir Wert darauf legen, in allen Elementen der Architektur nationales Fluidum ausstrahlen, den Zeitgeist und den Elan zu

Innovationen und Schöpfungen pulsieren zu lassen. Mit anderen Worten sind die uns eigene Art und Besonderheit zur Geltung zu bringen und gleichzeitig die allgemeinen Anforderungen der modernen Baukunst auf unsere Art und Weise zu verwirklichen.

Viertens besteht die Hauptforderung bei Bau­maßnahmen darin, die Wirtschaftlichkeit und die praktische Nützlichkeit auf hohem Niveau zu sichern.

Die Baumaßnahmen sind dadurch charakterisiert, dass enorme personelle und materielle Ressourcen verbraucht werden und die begonnenen Bau­maßnahmen nicht rückgängig gemacht werden können. Je nachdem, welche Anforderungen an Bau­maßnahmen gestellt und wie qualitätsgerecht diese durchgeführt werden, könnten sie gesellschaftliche Fortschritte kraftvoll führen oder verhindern. Deshalb müssen die Baumaßnahmen in der Verbindung mit dem perspektivischen Entwicklungsplan des Staates und gestützt auf wissenschaftlich fundierte Kalkula­tionen durchgeführt werden. Und im ganzen Bau­prozess, angefangen von der gesamten Bauplanung bis zur Konstruktion und Bauausführung der Bauwerke, sind gestützt auf das optimierte und perfektionierte Konzept die Wirtschaftlichkeit und die praktische Nützlichkeit zu sichern. Es gilt, bei Baumaßnahmen das Prinzip der Rentabilität zu wahren, gemäß dem Welttrend und den realen Verhältnissen unseres Landes Ressourcen, Baugelände und Energie sparende Baumaßnahmen aktiv zu fördern und in aller Hinsicht die Vollkommenheit zu gewährleisten. So können die Bauwerke nicht nur heute, sondern auch in 50, ja 100 Jahren zur Basis für die Verbesserung der Wirt­schaftskraft und die Entwicklung der Zivilisation sowie zu einem Grundstein für das Aufblühen des Staates werden.

Wir sollten die oben erwähnten Hauptrichtungen und Hauptforderungen für Baumaßnahmen unbeirrt wahren und uns mit neuem Enthusiasmus für revolu­tionären Aufschwung in der Zeit des großen Aufbaus einsetzen.

Um nach dem Vorhaben der Partei epochale Ent­wicklung im Bauwesen zu erreichen, sollten sich vor allem in der Konstruktion Fortschritte und Um­wälzungen vollziehen.

Die hervorragenden Bauwerke, in denen die eigen­ständigen Ideen der Partei über die architektonische Ästhetik und das Ideal des Volkes zusammengefasst sind, erscheinen schon auf dem Konstruktionstisch, und unser großer Schritt zu einem sozialistischen zivilisierten Staat beginnt eben mit der Konstruktion.

Unsere Partei verlangt, dass in jeder Linie und jedem Punkt der Entwürfe die Ideen und der Geist der Zeit der Partei der Arbeit, der pulsierende Geist und das hohe Zivilisationsniveau, das sich mit dem der Welt misst, widergespiegelt werden. Für die Kon­strukteure, die diesen Anforderungen gerecht werden sollen, ist Beharrlichkeit dringend notwendig, die darin zum Ausdruck kommt, unablässig zu grübeln, um findige Einfälle und Eingebungen zu haben, welche den Ideen und dem Ideal der Partei und den Strebungen des Volkes entsprechen, und weder etwas anzuerkennen noch zurückzuweichen, wenn es sich nicht um Neues handelt.

Die Konstrukteure sollten beherzigen, dass durch die von ihnen gezeichneten Entwürfe die Linie und Politik unserer Partei Wirklichkeit werden und das schöne Morgen des Vaterlandes eingeleitet wird. Sie sollten, ohne Vergeudung jeder Minute und Sekunde nachdenken und erforschen sowie weitere An­strengungen unternehmen.

Das A und O bei der Baukonstruktion besteht darin, die Eigenständigkeit und den Nationalcharakter zu bewahren, die Originalität und Komfort zur Geltung zu bringen und die Pragmatik und die Funktionalität zu sichern.

Wie die Partei immer wieder betont, sind die Eigenständigkeit und der Nationalcharakter das Leben der Architektur und die Originalität, Komfort, Pragmatik und die Funktionalität die Richtschnur der Baukonstruktion. Dem Bereich Konstruktion obliegt es, gemäß den Anforderungen der Baupolitik unserer Partei das Prinzip der Vorrangstellung von Annehm­lichkeiten, der ästhetischen Wirkung und der Infra­struktur vor dem Hochbau einzuhalten, alle Bauwerke entsprechend dem Gemüt und Schönheitsgefühl unseres Volkes und unseren realen Verhältnissen viel­fältig und einzigartig sowie gemäß dem Verwen­dungszweck zu konstruieren und somit einen neuen Stand der Architektur zu erreichen.

Der Aufriss ist gleichsam das Gesicht des be­treffenden Bauwerkes, und dessen Attraktivität muss sich vor allem im Aufriss zeigen.

Es ist wichtig, in der Aufrisskonstruktion die Ähnlich­keit und Wiederholung zu verbieten und die Indivi­dualität aller Bauwerke zur Geltung zu bringen. Mit anderen Worten sind die skelettstrukturellen Spezifika zur Wirkung zu bringen und die plastisch-künstlerische Ausgestaltung zu gewährleisten, damit schon bei einem Blick auf das Äußere jeweils erkennbar ist, um welches Gebäude es sich handelt und wozu es dient.

Bei der Aufrisszeichnung sollte man das Augen­merk darauf richten, eine einzigartige Kernidee, in der die Mission, Verwendungszweck und Eigenschaften der Bauwerke zusammengefasst widergespiegelt sind, zu finden und ihr alle Bestandteile und Detailelemente konsequent unterzuordnen. Besonders müssen die Bauwerke mit gleicher Mission und gleichem Ver­wendungszweck je nach jeweiligen Gebirgs-, Küsten- und Flachlandgebieten so konstruiert werden, dass die Eigenschaften der betreffenden Gebiete zum Tragen kommen und sie einmalig und nicht monoton wirken sowie im Einklang mit ihrem Umfeld stehen.

Die Bauwerke müssen ein schönes äußeres Bild haben, aber ihr Inneres muss praktisch, bequem und hinsichtlich der architektonischen Ästhetik einwand­frei sein.

Es ist das Wichtigste bei der Innengestaltung, die praktische Nützlichkeit, Bequemlichkeiten und künstlerisch-plastische Ausgestaltung gleichzeitig und vollkommen zu verwirklichen. Man darf weder nur die praktische Nützlichkeit und Bequemlichkeiten betonen und dabei die plastisch-künstlerische Ausgestaltung vernachlässigen noch das Umgekehrte tun.

Wenn man gemäß der Mission und dem Ver­wendungszweck der Bauten funktionale Forderungen befriedigend erfüllt, den Nutzungsgrad der Bauwerk­fläche maximal erhöht und den Komfort gewährleistet, sollte man entsprechend für die rationelle Grundriss­planung sorgen. Daneben sind neue und verschiedene architektonische Gestaltungsmethoden unserer Prä­gung aktiv zu schaffen und anzuwenden.

In der Architektur kommt es besonders auf besseres Interieur an. Es ist gleichsam eine Kunst. Hierbei sollte man es prinzipiell modern wirken lassen und zugleich gemäß unserem Geschmack gestalten. Es sind verschiedene dekorative Bestandteile, wie Wand­schirme oder Gemälde, und Gestaltungsmethoden, wie etwa eine durchbrochene Verzierung, aktiv anzu­wenden. Zudem sollten dem Verwendungszweck ent­sprechende vielfältige Möbel und Einrichtungsstücke harmonisch verteilt und auf diese Weise die Effekte der Innenausstattung erhöht werden.

Der Bereich Konstruktion soll seine besondere Kraft darauf legen, nationale Bauformen in breitem Maße zu fördern und das Äußere und das Innere der Bauwerke so zu konstruieren, dass die nationalen Eigenschaften zum Tragen kommen.

Die Bauentwürfe werden durch hochwertige tech­nische Konstruktion konkretisiert und so die Qualität, Sicherheit und die technologischen Anforderungen des betreffenden Bauwerkes garantiert.

Bei der technischen Konstruktion sind die Wissen­schaftlichkeit, Genauigkeit, Rationalität und Feinheit zu gewährleisten. Nach den von der Partei bestätigten Bauentwürfen und technischen Aufgaben muss man optimierte und perfektionierte Entwürfe für technische Konstruktion hervorbringen. Mit denen muss es möglich sein, mit geringem Aufwand an Baumate­rialien und Arbeitskräften die Qualität und die Sicher­heit der Bauwerke zu garantieren und das moderne Schönheitsgefühl und dekorative Effekte zur Wirkung zu bringen und zugleich die Ansprüche auf Lebens­funktion sowie die technologischen Anforderungen genügend zu befriedigen.

Für die Etataufstellung für die Baukonstruktion ist viel Kraft aufzuwenden. Hierbei soll man die Er­scheinungen, durch unrichtige Kalkulation von Arbeitskräften, Materialien und Finanzmitteln Vorräte anzulegen oder Verschwendungen zu verursachen, beseitigen und alle Arbeitskräfte, jedes Gramm Zement und jedes Stück Stahl effektiv nutzen.

Bei der Konstruktion von Möbeln und für die Begrünung sind grundlegende Veränderungen herbei­zuführen.

Derzeit lässt das Niveau der Möbelkonstruktion zu wünschen übrig, deshalb werden aus guten Rohstoffen ungeformte, unansehnliche und unbequeme Möbel hergestellt, was das Profil des Inneren der Gebäude mindert.

Bei der Möbelkonstruktion sollte man das Prinzip einhalten, im Einklang mit dem Charakter der Bau­werke und der Struktur des inneren Raumes sowie dem Geschmack der Menschen zu konstruieren und die praktische Nützlichkeit zu gewährleisten. Bei dieser Konstruktion gilt es, auf die Vielfältigkeit, Plastizität, Multifunktionalität und Gewichtsver­ringerung Wert zu legen, die integrale Struktur auf die Montagestruktur umzustellen und alle Möbel gemäß ihrem Verwendungszweck zu konstruieren. Zu fördern ist es, die Möbel nicht nur aus Holz, sondern auch aus verschiedenen Rohstoffen leicht und ansehnlich herzustellen. Die Möbelfarben sind in Harmonie mit der Farbe des Innenraumes der betreffenden Bau­werke zu wählen.

In der modernen Architektur wirken die Auffor­stung und Begrünung als wichtiges Gestaltungsmittel und deren Niveau ist ein Maßstab, der das Zivili­sationsniveau des betreffenden Landes zeigt.

Da auch die Aufforstung und Begrünung eine plastische Kunst ist, sollte man der garten­architektonischen Konstruktion Vorrang einräumen und nach dieser Konstruktion aufforsten und begrünen.

Die gartenarchitektonische Konstruktion ist in Berücksichtigung des Umfeldes, der Gelände­beschaffenheit und der ökologischen Eigenschaften der gewählten Pflanzen künstlerisch-plastisch und einzigartig zu entwerfen, sodass die Würde der Bauten hervorgehoben wird und auch die Naturlandschaften zur Wirkung kommen. Man sollte sich davor hüten, alles über einen Kamm zu scheren, und gute Zier­bäume konzentriert verteilen oder Rasenflächen und Blumenbeete harmonisch anlegen, in Kombination mit Elementen wie künstliche Berge und Felsen, die Naturschönheiten zur Geltung bringen, und auf diese Weise mannigfaltig konstruieren.

Des Weiteren sollte man die Arbeit dafür korrekt verrichten, den Horizont der gartenarchitektonischen Konstrukteure zu erweitern, die Erforschung der Auf­forstung und Begrünung zu vertiefen, weltweit breit angewandte Methoden entsprechend unseren realen Verhältnissen einzuführen.

Im Bereich Konstruktion ist der Gesamtbebauungs­plan richtig auszuarbeiten.

Man sollte mit Blick auf mehr als 50, ja 100 Jahre gemäß dem Vorhaben der Partei vor allem das Ideal

dieses Plans richtig festlegen, die Grundidee und das Thema zur Geltung bringen und auf der Grundlage der wissenschaftlich fundierten Kalkulation der konkreten Bedingungen und des Umfeldes der betreffenden Gebiete und Objekte und der Entwicklungsrichtung den Plan zukunftsorientiert ausarbeiten.

Das Wichtige bei der Ausarbeitung dieses Planes besteht darin, gemäß der jeweiligen Gebiete und Objekte die Zentralachse richtig festzulegen und je nach Funktionen Bereiche klar abzugrenzen und Bau­gruppen zu gestalten, damit die Eigenschaften der jeweiligen Bereiche zum Tragen kommen. Auf hüg­ligen und unebenen Geländen sollte man prinzipiell unter Ausnutzung der natürlichen Unebenheit die Gebäude verteilen. Auf ebenen Geländen wäre es gut, quadratisch abzugrenzen und vornehm aussehende Gebäude zu verteilen. Ferner sollte man die einzig­artige Form jedes an der architektonischen Gestaltung beteiligten Gebäudes zur Geltung bringen und die künstlerische Gegenseitigkeit, Auswechselbarkeit und Verbindlichkeit reibungslos und fein sichern. Im Weiteren sollte man bei der Ausarbeitung dieses Planes große Kraft darauf legen, das Netz von technischen Einrichtungen wie das Wasserver- sorgungs-, Kanalisations-, Stromversorgungs- und

Informationsnetz lückenlos zu planen und so Bedingungen und Umfeld dafür zu schaffen, dass die Bevölkerung ohne geringste Unannehmlichkeit leben kann.

Es ist erforderlich, gemäß der weltweiten Ent­wicklungstendenz die Methoden der Baukon­struktion, wie etwa grüne und intelligente Archi­tektur, zu erforschen und einzuführen und in der Fortschrittlichkeit der Bautechnik mit der Welt zu konkurrieren. Zugleich sollte man sich anstrengen, um das gesamte Konstruktionsniveau des Bauwesens wie Hafen-, Eisenbahn-, Straßen- und Brückenbau gleich­zeitig auf Weltniveau zu realisieren.

Dem Bereich Konstruktion obliegt es, bei der Anleitung und Beratung der Konstruktion Subjekti­vismus und Formalismus zu überwinden, die Wissenschaftlichkeit und Schnelligkeit zu gewähr­leisten, das einheitliche Zusammenwirken zwischen den Konstruktionsorganen in den jeweiligen Be­reichen und Systemen konsequent zu verwirklichen und schon im Stadium der Bauplanung den Sieg zuverlässig zu garantieren.

Die Qualität der Bauwerke ist eben die Qualität der Bauausführung.

Bei der Gewährleistung der Qualität der Bau­ausführung ist es vorrangig, das Niveau der Bauaus­führung der Bauarbeiter zu erhöhen. Die Baubetriebe müssen die Bauarbeiter tatkräftig so gut qualifizieren, dass diese jede Aufgabe der Bauausführung einwand­frei erfüllen können. Besonders ist die Kraft dafür einzusetzen, die Reihe der zur besseren Finish­Bauausführung fähigen Baufacharbeiter zu vermehren. Es gilt, u. a. die technische Schulung, die Vermittlung von Fertigkeiten und den Wettbewerb der Facharbeiter substanziell zu organisieren und die Kräfte für die Bauausführung rationell aufzustellen, damit die Neulinge zusammen mit hochqualifizierten Fach­arbeitern arbeiten und dabei die Methode der Bauaus­führung erlernen und sich zu eigen machen können. Dadurch ist das gesamte technische Qualifikations­niveau schnell zu erhöhen.

Im Bauwesen hat man ein richtiges System zum Qualitätsmanagement der Bauausführung herzustellen, fortgeschrittene Methoden des Qualitätsmanagements einzuführen und in der Qualität der Bauausführung niemals Zugeständnisse und Kompromisse zu machen.

Die Baueinheiten müssen die leitenden Kräfte der Bauausführung verstärken und sie richtig anleiten, damit die Bauausführung nach bautechnischen An­forderungen und architektonischer Ästhetik erfolgt.

Daneben müssen sie die Bauarbeiter mit der Kon­struktion, dem Kriterium der Bauausführung und den Anforderungen der Bauweise genau vertraut machen, hohe Anforderungen an sie stellen. Diese müssen sie strikt einhalten. Die Baueinheiten müssen zudem die Arbeit aufgrund der Qualität der geleisteten Bau­arbeiten streng bilanzieren. Falls man aus falscher Gewohnheit und Empirismus den Anforderungen der Bauweise nicht gerecht wird, muss man streng zur Rechenschaft gezogen und zur Berichtigung veranlasst werden.

Im Bauwesen sollte man nicht um jeden Preis stürmisch arbeiten, um ein bestimmtes Fertigstellungs­datum einzuhalten, sondern generell Qualität vor Quantität setzen.

Die Qualität und das Tempo der Bauausführung werden durch fortschrittliche Bauweisen verbessert. Im Bauwesen ist eine neue Bewegung für Innova­tionen zu entfalten, um fortschrittliche Bauverfahren einzuführen. Man muss Trocken-Bauverfahren aktiv anwenden, die Verputzweise mit farbigem Mörtel unserer Prägung vollenden. Außerdem muss man die Erforschung und Erfindungen der Materialien und Arbeitskräfte sparenden Bauverfahren vertiefen. Auch in den Baubetrieben sind neue vorzügliche

Bauverfahren ununterbrochen zu erforschen und anzuwenden.

Um die Baumaßnahmen auf der von der Partei gewünschten Höhe nach Belieben ohne Unter­brechung voranzutreiben, braucht man noch mehr Baustoffe.

Heute, wo die Flamme der revolutionären Umwäl­zungen im Bauwesen heftig auflodert, wird Zement überall benötigt. Man muss die jetzt bestehenden Zementfabriken voll auslasten, parallel dazu den Ausbau ihrer Kapazitäten durchführen und in den Gebieten mit günstigen Produktionsbedingungen moderne Zementfabriken mit fortschrittlicher Technik errichten. Auf diese Weise ist das auf dem VIII. Parteitag gesetzte Ziel für die Zementproduktion zu erreichen.

Von diesem Jahr an muss man die gesamte Menge von Zement, das an die Städte und Kreise zu liefern ist, unbedingt produzieren und bereitstellen.

Die Baustoffindustrie soll die Parteipolitik durch­setzen und die Selbstversorgung mit Finish-Material aus Eigenproduktion verwirklichen. Vielfältige, verschiedenartige und vielfarbige Baumaterialien sind zu produzieren, wirkliche Ergebnisse zu erzielen. Erst wenn unsere Bauarbeiter nicht nur mit unserer

Konstruktion die Bauausführung vornehmen, sondern auch mit unseren einheimischen Finish-Materialien, die aus unseren Ressourcen und mit unserer Technik hergestellt werden, die Bauwerke fertig stellen, kann man mit Fug und Recht sagen, dass solche Bauwerke unsere Architektur symbolisieren.

Die Arbeit dafür, aus unseren Rohstoffen und Ressourcen neue Finish-Baumaterialien zu entwickeln und entsprechende Produktionsprozesse herzustellen, ist in den Griff zu bekommen und voranzutreiben. In der Baustoffindustrie sind Kriterien und Ziele richtig aufzustellen und planmäßig durchzusetzen, um natürlich Fliesen, Bausteine, Glas, Metall und Plast­baustoffe, aber auch die Materialien für den Wärmeschutz und für den Außenaufbau einheimisch herzustellen. Auch aus Eigenproduktion müssen die Wasserdichtungsmittel, Tapeten, Vinylkunstleder, Wandplatten und andere für Baumaßnahmen not­wendige Finish-Baumaterialien bereitgestellt werden.

Man muss darum ringen, die Qualität von Finish­Baumaterialien zu verbessern, die Produktion zu steigern und zugleich die Selbstkosten zu senken. Es ist notwendig, die Produktionsprozesse zu moderni­sieren, fortschrittliche Technologien für die Produk­tion von Baustoffen aktiv einzuführen und die Bau­materialien nach Art, Qualität, Größe, Form und Farbe zu standardisieren und zu normen.

Die Forschung nach grünen Baustoffen ist zu vertiefen, und verschiedene Abfälle und Abfall­produkte oder Reste sind für die Herstellung von Baumaterialien nützlich zu verwenden.

Man muss die Arbeit für den Schutz und die Förderung der einheimischen Baustoffindustrie gezielt leisten. Es ist unumgänglich, staatliche Investitionen für den Bereich der Baustoffindustrie zu vermehren und zugleich schon im Stadium der Baukonstruktion die Verwendung unserer Baustoffe zu fördern und Maßnahmen zur Einschränkung des Imports von Finish-Materialien zu ergreifen, wenn man den Bedarf an diesen durch einheimische Produktion decken kann.

Man muss die Anforderungen der Parteipolitik für die Spezialisierung und Konzentrierung der Baumaß­nahmen unentwegt durchsetzen.

Die Hauptsache bei der Spezialisierung der Bau­maßnahmen besteht darin, spezielle Baukräfte, die jedem Bauprojekt ohne weiteres gewachsen sind, komplett aufzufüllen. Natürlich muss man Baumaß­nahmen unter Einsatz von Massen durchführen, aber das Prinzip besteht jedenfalls darin, dass die speziellen Baukräfte dafür verantwortlich sind.

Man muss die speziellen Baubetriebe dazu veran­lassen, ihren Mann zu stehen. Man muss staatliche Maßnahmen dazu treffen, die stillstehenden Bau­betriebe instand zu halten und diesen helfen, mangelnde Arbeitskräfte auszugleichen. Diese Be­triebe müssen auch mit modernen Bauausrüstungen versehen werden.

Die Baubetriebe sollten nicht nur auf die über­geordneten Organe blicken, sondern die Arbeit dafür gezielt leisten, eigene technische Kräfte heran­zubilden, die Reihe der Baufacharbeiter zu vermehren und Bauausrüstungen und -maschinen und Werkzeuge zu beschaffen.

Die Baumaßnahmen sind konsequent nach dem Bauplan konzentriert durchzuführen.

Dafür ist zuerst die Bauplanung richtig vorzu­nehmen.

Der Staat, die Bezirke, Städte und Kreise sollten es sich zum eisernen Prinzip machen, die Baupolitik der Partei als Richtschnur zu nehmen. Sie sollten auf der Grundlage der konkreten Kalkulation der realen Bedingungen, des Potenzials und der Möglichkeiten den Jahr-für-Jahr-Bauplan präzise aufstellen und unbedingt erfüllen. In Verbindung mit den Perspektiv­plänen für die Entwicklung der staatlichen und regionalen Wirtschaft und die Verbesserung des Volks­lebens sind die Richtung und Reihenfolge der Bau­maßnahmen richtig festzulegen und diese planmäßig durchzuführen.

Nach der Aufstellung des Bauplans muss man dementsprechend die Konstruktion, die Kräfte für die Bauausführung, Materialien und Finanzmittel der Reihe nach konzentriert gewährleisten und den Bau­kampf voller Dynamik organisieren und anleiten. Dann kann das betreffende Bauprojekt in festgelegter Frist fertig gestellt werden. Zu beseitigen sind die Ab­weichungen, ohne konkrete Kalkulation mit subjek­tivem Willen Baumaßnahmen hier und da in Angriff zu nehmen und nur den gefälligen Eindruck zu erwecken, als ob man etwas täte, oder die Bauarbeiten in die Länge zu ziehen und somit die Arbeitskräfte, Materialien und Geldmittel zu vergeuden.

In der Verwissenschaftlichung und Modernisierung der Baumaßnahmen sind wirkliche Verbesserungen herbeizuführen.

Vor allem in der Einstellung und Haltung der Funktionäre und Bauarbeiter zur Verwissenschaft­lichung der Baumaßnahmen sollen sich Veränderungen vollziehen. Weil die Baumaßnahmen mit der Lebens­sicherheit der Menschen und der Gewährleistung ihres

Lebens sowie der sozioökonomischen Entwicklung direkt verbunden sind, muss man sich immer dessen bewusst sein, dass der ganze Prozess – Aus­schachtungsarbeiten, Errichtung des Skeletts und Fertigstellung – von der Wissenschaftlichkeit durch­drungen sein muss. Man sollte die Abweichungen beseitigen, bei Baumaßnahmen die wissenschaftlich­technischen Anforderungen zu ignorieren, sich an den Empirismus zu klammern und nach Gutdünken zu arbeiten. Stattdessen sollte man den ganzen Prozess der Baumaßnahmen, angefangen von der Konstruktion bis zur Bauausführung, mit Wissenschaft und Technik untermauern. Besonders muss jedermann dabei eigen­verantwortlich die neuesten wissenschaftlich-techni­schen Ergebnisse aktiv in die Bauarbeiten einführen.

Die Wissenschaftler und Techniker im Bauwesen sollten sich ein hohes Ziel setzen und den Erforschungs­kampf dafür entfalten, vom eigenständigen Standpunkt aus fortgeschrittene neue Konstruktions- und Bauaus­führungsmethoden, Baumaterialien, -ausrüstungen und -maschinen und Arbeitsgeräte zu entwickeln.

Sie sind verpflichtet, durch Symposien und wissen­schaftliche Diskussionen über die in der Wirklichkeit anstehenden Fragen, neue Erfindungen und gesam­melte Erfahrungen umfassend zu diskutieren, ratio­nelle Lösungswege zu finden und gute Erfolge zu lernen und zu verallgemeinern.

Die Hochschule für die Architektur Pyongyang und anderen Bildungseinrichtungen des Bauwesens haben gemäß den Anforderungen der eigenständigen archi­tektonischen Idee unserer Partei und der sich ent­wickelnden modernen Architektur die Bildungsarbeit zu verbessern und dadurch mehr befähigte Bautalente heranzubilden, die die Zukunft unserer Architektur auf sich nehmen werden. Die Absolventen der Hoch­schulen des Bauwesens sind in die Konstruktions­organe, Baubetriebe und anderen Spezialgebiete einzusetzen, damit sie einen Beitrag zur Verwirk­lichung der Verwissenschaftlichung der Baumaß­nahmen leisten. Die Baubetriebe sollten Talente aus­findig machen, mit großem Aufwand heranbilden und sie dadurch zu Bannerträgern für die Entwicklung der Arbeit ihrer eigenen Einheiten entwickeln. Ferner gilt es, unter aktiver Nutzung des Systems und der Mittel zur Vermittlung von Wissenschaft und Technik das Wissensniveau der Funktionäre und Bauarbeiter unaufhörlich zu erhöhen.

Gegenwärtig ist in unserem Bauwesen die Moder­nisierung am schwächsten. Bei jedem staatlichen Bauprojekt war es üblich, sich an den Mehreinsatz von

Arbeitskräften zu klammern und viele Menschen zu mobilisieren. Deshalb kommt es dazu, dass immer die Frage nach Arbeitskräften gestellt wird, die Arbeit in anderen Bereichen beeinflusst wird, das Tempo und die Qualität der Baumaßnahmen nicht wie erforderlich gewährleistet und nicht gerade wenig Materialien vergeudet werden. Dass die Baustellen noch heute, in der Zeit der Wissensökonomie, von Menschen wimmeln und die Bauarbeiten mit der Hand geleistet werden, passt nicht zum Entwicklungsstand unserer Architektur.

Man muss die Modernisierung der Baumaßnahmen als eine unaufschiebbare wichtige Aufgabe im Auge behalten und zügig vorantreiben.

Es gilt, die Konstruktionsmittel zu modernisieren, ein System zur regelmäßigen Verbreitung von ver­schiedenen fortgeschrittenen Konstruktionsmethoden und CAD-Programmen herzustellen und dadurch die Bedingungen dafür zu schaffen, auch jede Konstruk­tion hoher Ebenen in kürzester Frist und qualitäts­gerecht zu realisieren.

Es ist der Mechanisierungsgrad der Bauarbeiten entscheidend zu erhöhen. Es ist unumgänglich, eine staatliche Basis für die Produktion von modernen Bauausrüstungen, -maschinen und Arbeitsgeräten zu legen. Es sind Baumaschinen zu entwickeln und herzustellen, welche nicht nur für den Wohnungsbau, sondern auch für den Industriebau, die Territorial­entwicklung und andere vielfältige Bauarbeiten genutzt werden können. Die Baubetriebe sollen ein­fache Anlagen, Baumaschinen und Arbeitsgeräte aus eigener Kraft herstellen und verwenden, u. a. die Ausstellung von Baumaschinen, Arbeitsgeräten bzw. neuen Ausrüstungen regelmäßig organisieren und Erfolgreiches verallgemeinern.

Die Arbeit für die Bauaufsicht ist zu verstärken.

Ohne strenge Bauaufsicht kann es dazu kommen, dass die eigenständige architektonische Idee und Bau­politik der Partei nicht richtig durchgesetzt werden, die Interessen des Vaterlandes und des Volkes verletzt werden und die Sicherheit der Bauwerke nicht garantiert wird.

Die Bauaufsichtsorgane sind verpflichtet, konse­quent gestützt auf die Anforderungen der Parteipolitik und des staatlichen Baugesetzes die ganzen Bau­prozesse nach dem parteimäßigen Prinzip streng zu beaufsichtigen und zu kontrollieren. Sie müssen mit der Einstellung, vor Partei, Staat und Volk für die Qualität der Bauwerke voll verantwortlich zu sein, nur nach den vom Staat festgelegten Aufsichtsregeln arbeiten, ohne Gedanken und Gesicht von jemandem zu studieren.

Sie sollten auch bei jedem Bauprojekt und jeder Einheit vorschriftsmäßig nur nach der Einholung der Baugenehmigung Baumaßnahmen durchführen lassen und streng beaufsichtigen und kontrollieren, ob man bei der Konstruktion die technologischen Forderungen richtig einhielt und bei der Bauausführung die bautechnischen und ästhetischen Anforderungen der Konstruktion befriedigte. Sie haben hohe Ansprüche der Bauabnahme über alle Bauwerke zu stellen und eine starke Disziplin und Ordnung herzustellen, nur bei der Überprüfung bestandene Bauten ihrer Be­stimmung zu übergeben. Man muss bei jedem Verstoß gegen das Baugesetz, unabhängig von der Zu­gehörigkeit und den Gründen, die Betreffenden sofort zur Rechenschaft ziehen und bekämpfen, damit auf keinen Fall die Rechtswidrigkeiten Fuß fassen können.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich den Bau in den Provinzen, besonders auf dem Land noch einmal betonen.

Die Umwälzung im Bau in den Provinzen, die Um­wälzung im Bau auf dem Land, welche unsere Partei entschlossen unbedingt verwirklichen will, ist eine grandiose Arbeit, die es in der Geschichte des sozialistischen Aufbaus in unserem Land noch nie gab.

Diese Arbeit ist eine große Umwälzung dafür, die Dörfer von angehäuftem Schmutz zu reinigen und moderne Dörfer zu gestalten, in denen die sozia­listische Zivilisation erblüht. Es ist keine Sache, die in einigen Jahren zu erledigen ist, sondern eine sehr verantwortungsvolle Sache, die man mit mittel- und langfristigem Weitblick entschlossen voranzutreiben hat, um eine neue Epoche, in der sich die Provinzen verändern, einzuleiten und den jahrhundertealten Herzenswunsch unserer landwirtschaftlichen Werk­tätigen zu erfüllen.

Bei der Verwirklichung des Konzepts unserer Partei für den Aufbau in den Provinzen ist es vordringlich, die Kräfte für die Baukonstruktion und Bauausführung in den Provinzen zu schaffen. Nach der von der Partei getroffenen Maßnahme sind örtliche Baumaßnahmen in allen Bezirken, Städten und Kreisen des ganzen Landes gleichzeitig und hintereinander durchzuführen. Deshalb kann man die Politik der Partei für den örtlichen Aufbau gar nicht durchsetzen, wenn man nur die Hilfe der Konstruktions- und Baukräfte der Hauptstadt erwartet.

Es ist notwendig, die Zahl der Konstruktionskräfte, die beim örtlichen Bau die Rolle des Wegbereiters zu spielen haben, zuverlässig zu vergrößern und auch ihr Niveau unablässig zu erhöhen.

Ein wichtiges Ziel des diesmaligen Großlehrgangs für Bauschaffende besteht auch darin, die Kräfte für die Baukonstruktion in den Provinzen zu verstärken und somit die Baukonstruktion in der Hauptstadt und den Bezirken gleichzeitig zu entwickeln

Unsere Partei fordert, die örtlichen Baumaßnahmen so durchzuführen, dass die eigenen Besonderheiten jedes Gebiets zur Geltung kommen. Hierfür müssen die Konstruktionskräfte vorbereitet sein, die sich sowohl in den natürlich-geografischen Merkmalen als auch in den eigenen ökonomischen Bedingungen und den Sitten und Gebräuchen gut auskennen und sie in der Konstruktion widerspiegeln können. Denn in den jeweiligen Gebieten sind die natürlich-geografischen Bedingungen und das Umfeld der wirtschaftlichen Entwicklung sowie die historisch überlieferten Gebräuche unterschiedlich.

In den örtlichen Konstruktionsorganen sind jene, die architektonische Einsicht haben und begabt sind, einzusetzen und deren Niveau und Rolle zu erhöhen bzw. zu verstärken. Die Konstrukteure in den Pro­vinzen sollen durch praktische Baumaßnahmen Fach­kenntnisse sammeln und bei den Gelegenheiten der Zusammenarbeit mit Konstrukteuren aus der Haupt­stadt vieles lernen. Man muss hohe Anforderungen an sie stellen, damit sie ihr Niveau unablässig erhöhen. Zudem muss man es ihnen ermöglichen, Infor­mationen über die fortgeschrittene Architektur im Ausland zu erhalten. Es sind jene, die für die bildende Kunst veranlagt sind, und andere aussichtsreiche Menschen an die Hochschulen des Bauwesens zum Studium zu schicken und so sie zum Nachwuchs der Konstruktionskräfte in eigenen Gebieten heranzu­bilden.

Zu verstärken sind die Kräfte für Bauausführung in den Provinzen, damit sie jeden Bau aus eigener Kraft qualitätsgerecht ausführen können. Wie schon her­vorgehoben, sollen die Bezirke die Formierung von Baubrigaden der Städte und Kreise abschließen und ihr technisches Qualifikationsniveau erhöhen. Die Bezirke, Städte und Kreise müssen die Reihen der Facharbeiter erweitern. Sie müssen befähigte Bau­truppen heranbilden, indem sie jene, die in den speziellen Bautruppen oder Stoßabteilungen gestählt wurden und sich hohe Fertigkeiten angeeignet haben, zur Grundlage nehmen und sie dazu anhalten, anderen ihre Fertigkeiten zu vermitteln.

Bei der Formierung der örtlichen Baukräfte haben die Bezirks-, Stadt- und Kreisparteikomitees die Hauptrolle wahrzunehmen. In schwierigen Zeiten wie heute sorgte die Partei dafür, dass Unmengen Zement gesondert für den Bau der Dörfer aufgewendet werden. Um mit Blick auf 100 Jahre eigener Gebiete Baumaßnahmen perspektivisch und qualitätsgerecht durchzuführen, muss es vor allem eigene zuverlässige Baukräfte geben. Die Bezirks-, Stadt- und Kreis­parteikomitees sollten beherzigen, dass die Festigung der lokalen Baukräfte, insbesondere der Konstruktions­kräfte ein wichtiges Unterpfand für die einzigartige Entwicklung eigener Gebiete und eine Arbeit für die Schaffung von Ressourcen und Reichtümern ist.

Die Bezirke müssen sich danach ausrichten, die Produktionsbasen für Finish-Materialien zu festigen, hochqualitative Finish-Materialien aus Ressourcen eigener Gebiete zu entwickeln und zu verwenden und somit ihr Gepräge zum Tragen zu bringen.

Die jährlich stattfindenden Baustoffausstellungen der Bezirke sind inhaltsreich zu organisieren und richtig zu bilanzieren und einzuschätzen, damit sie die Anwendung von einheimischen Finish-Materialien fördern und zur Entwicklung der Baustoffindustrie des Landes beitragen.

Herzustellen ist eine strikte Disziplin, gemäß der Absicht der Partei auch den Plan für die örtlichen Baumaßnahmen und den Bau der Dörfer unter Bevorzugung des Baus von ländlichen Wohnhäusern realisierbar auszuarbeiten und ihn unbedingt zu erfüllen.

Die Verantwortlichkeit und Rolle der Funktionäre im Bauwesen und der Bauarbeiter sind entschieden zu verstärken.

Sie sollten sich ihrer von der Partei und Revolution, dem Vaterland und Volk übertragenen wichtigen Mis­sion und Verantwortlichkeit bewusst werden und in der heutigen Revolution im Bauwesen ihrer Ver­antwortung und Rolle als Hauptkräfte gerecht werden.

Sie müssen sich ständig darum bemühen, sich in der Baupolitik der Partei auszukennen und sich Er­kenntnisse der modernen Bauwissenschaft und -technik und geschickte Baufertigkeiten anzueignen. Sie müssen dadurch so vorbereitet sein, dass die Partei sie jederzeit und mit jeder Bauaufgabe getrost beauf­tragen kann.

Jeder muss beherzigen, dass sich die Höhe der Vaterlandsliebe in der Qualität der Bauten ausdrückt. Jeder muss sich mit reinem Gewissen und Ehrlichkeit sowie allen Fertigkeiten seiner Aufgabe widmen, wenn er auch nur einen Ziegelstein mauert. Die Funktionäre und Erbauer sollen alle Maschinen und Arbeitsgeräte wie ihren Augapfel hüten und pflegen, Baumaterialien maximal sparen und sich daran gewöhnen, jede Arbeit sorgfältig und umsichtig zu verrichten.

In der neuen Revolution im Bauwesen ist die Macht der Kooperation zwischen der Armee und dem Volk nochmals stark zu demonstrieren.

Unsere Volksarmee hat in der äußersten An­gespanntheit, in der sie die schwere Aufgabe für die Verteidigung des Staates übernimmt und erfüllt, als Schöpfer des Glücks des Volkes im großartigen Kampf zur Einleitung einer großen Blütezeit im Bau­wesen wirklich Großes geleistet. Die heute als Vorbild unserer eigenständigen Baukunst weltweit rühmens­werten monumentalen Bauwerke und große Baustellen zeugen von der patriotischen Hingabe, der schöpferi­schen Weisheit und Begabung unserer Volksarmee, die stets den Befehlen und Anweisungen der Partei treu folgt. Unsere Partei vergisst nie die Heldentaten und die erhabene Selbstlosigkeit der Armeeangehörigen, die sich für das Gedeihen des Vaterlandes und das Glück des Volkes eingesetzt haben. Unser Volk wird für immer auf das wahre Antlitz unserer Armee stolz sein, die die Zeit der großen Partei der Arbeit erstrahlen ließ.

Die für Baumaßnahmen eingesetzten Armeeange­hörigen sollten wie bisher an der Spitze der neuen Umwälzung im Bauwesen das Banner tragen, jedes von der Partei übertragene Bauprojekt in der von ihr festgelegten Frist und auf dem von ihr gewünschten Niveau vollkommen erfüllen und so die Macht unserer Volksarmee in vollem Maße demonstrieren.

Die Funktionäre im Bauwesen und Bauarbeiter sind verpflichtet, den Angehörigen der Volksarmee im Geist der Absolutheit und Bedingungslosigkeit, der sorgfältigen Arbeitsweise als Lehrer im Bauwesen und der kraftvollen und optimistischen Kampfatmosphäre nachzueifern, um so auf den Baustellen neue Wunder­und Großtaten zu vollbringen. Sie müssen jedes Bauwerk auf höchstem Niveau errichten, damit es die sozialistische Zivilisation unserer Art symbolisiert.

Die Parteiorganisationen müssen im Kampf für die neue Revolution im Bauwesen ihren Obliegenheiten vollauf nachkommen.

Sie sollten viel Kraft für die Erziehung aufwenden, um den Funktionären und Erbauern die Größe und Führungsverdienste von Kim Il Sung und Kim Jong Il, die nach Kriegsende auf den Trümmerfeldern das sozialistische Paradies errichteten und die neue Ge­schichte der Baukunst unserer Prägung herbeiführten, und von unserer Partei, die eine große Glanzperiode des Bauwesens in der Zeit der Partei der Arbeit ein­leitete, tiefgründig zur Kenntnis zu geben. So sollen diese ihnen die glühende Treue zu Partei und Führer anerziehen und sie veranlassen, sich mit Stolz auf ihre Aufgabe und ihren Beruf für die neue Revolution im Bauwesen einzusetzen.

Sie haben die ideologische Erziehung zu inten­sivieren, damit sich die Funktionäre und Bauschaf­fenden mit der eigenständigen architektonischen Idee und Baupolitik unserer Partei zuverlässig vertraut machen, sie konsequent in die Tat umsetzen und durch praktische Baumaßnahmen das Vorhaben der Partei unterstützen.

Ihnen obliegt es, auf den Baustellen starke Agitprop-Kräfte einzusetzen, durch die energische Entfaltung der Propaganda mithilfe von Anschauungs­mitteln und der wirtschaftlichen Mobilmachung die Geisteskräfte der Massen kulminieren zu lassen. So wird ein heißer Wind des sozialistischen Wett­bewerbes wehen und die Baustellen werden bei der Schaffung neuer Wundertaten pulsieren.

Die Parteiorganisationen müssen ihre erste Auf­merksamkeit auf die Lebenssicherheit der Bauarbeiter richten, die unsere Partei über alle Maßen schont. Sie müssen die Bauarbeiter parteimäßig streng kontrol­lieren, damit niemand den Bau ausführt, wenn die Arbeitssicherheit nicht hundertprozentig garantiert ist. Dafür müssen sie wirklich verantwortlich sein.

Sie sind verpflichtet, den Bauarbeitern, die große Arbeitslast zu tragen haben, hervorragende Ver­sorgungsbedingungen und genügende Erholungs­bedingungen zu gewährleisten. Zudem müssen sie sich warmherzig um den Haushalt ihrer Familien kümmern, damit sich die auf den Baustellen ein­gesetzten Bauarbeiter keine Sorgen machen.

Sehr wichtig und schwer ist es für die Bauschaf­fenden, durch die perfekte Durchsetzung der architek­tonischen Idee unserer Partei für die Privilegierung der Volksmassen dem Volk ein beneidenswertes Leben zu schaffen und unsere eigenständige Baukunst zu erneuern.

Ich bin fest davon überzeugt, dass alle Funktionäre im Bauwesen und alle Bauarbeiter ganz im Sinne des grandiosen Bauvorhabens unserer Partei auf den Kampfplätzen für die neue Revolution im Bauwesen für das Erstarken und Aufblühen und die Entwicklung unseres großen Staates und den Wohlstand des Volkes weiterhin rühmenswerte Großtaten vollbringen und somit die Entwicklung der Zivilisation des Sozia­lismus unserer Prägung voller Tatkraft führen werden.