29. März 1937 // Reden
Kim Il Sung // Durch das Vorrücken großer Truppenteile in Korea dem Volk das Morgenrot der Wiedergeburt des Vaterlandes zeigen

Durch das Vorrücken großer Truppenteile in Korea dem Volk das Morgenrot der Wiedergeburt des Vaterlandes zeigen

29. März 1937

Rede auf der Tagung der militärischen und politischen Kader der KRVA in Xigang, Kreis Fusong


Quelle: Kim Il Sung, Gesammelte Werke, Band 1


Genossen!

Im Februar des vergangenen Jahres legten wir in Nanhutou den stra­tegischen Kurs für die Verlegung von Einheiten der KRVA in die Grenzgebiete und für die schrittweise Ausdehnung des Kampffeldes in das Vaterland fest.

Als Ergebnis des beharrlichen Kampfes für die Durchsetzung des auf der Tagung in Nanhutou festgelegten Kurses konnten wir in kurzer Frist eine feste Basis schaffen, die uns ermöglicht, den bewaffneten Kampf in Korea zu erweitern und zu entwickeln.

Vor allem verdichteten wir das Netz der LWV in vielen Gegenden Koreas und des Auslandes.

Dank der beharrlichen Bemühungen der illegalen Politarbeiter, die nach der Gründung der LWV in verschiedene Einsatzorte entsandt wur­den, gibt es heute Unterorganisationen der Liga in Hyesan, Kapsan, Phungsan und in anderen nördlichen Teilen Koreas, in Mittelkorea, dar­unter in Pyongyang, und sogar im südlichen Teil. Diese Organisationen faßten auch in vielen von Koreanern bewohnten Gebieten Chinas festen Fuß. In diesem Jahr wurde das Kreiskomitee Changbai der LWV ge­gründet, und es entstand der Nationale Befreiungsverband Koreas, eine Organisation der Liga in Korea.

Der Ausbau des Netzes der LWV hat für uns große Bedeutung; da­mit verstärkt sich weiterhin die Massenbasis unserer Revolution, die zahllosen antijapanischen, patriotisch gesinnten Kräfte werden macht­voll zum heiligen Kampf für die Wiedergeburt des Vaterlandes aufgeru­fen, der bewaffnete antijapanische Kampf wird sich auf große Gebiete erstrecken und weiterentwickeln, und die Gründung der Partei nimmt schnelleren Verlauf.

Außerdem schufen wir in den Waldgebieten um das Gebirge Paektu revolutionäre Stützpunkte neuen Typs.

Nach der Tagung in Nanhutou unternahmen wir große Anstrengun­gen für die Festlegung strategischer Gebiete, die bei der Erweiterung und Entwicklung des bewaffneten Kampfes im Vaterland und beim machtvollen Aufschwung in der revolutionären Bewegung unseres Lan­des eine wichtige Rolle spielen können. Wir führten zahlreiche Kampf­handlungen im großen Umkreis um das Paektu-Gebirge durch, in einer Gegend, die hinsichtlich der geographischen Lage wie auch der Zusam­mensetzung der Bevölkerung für bewaffnete Aktivitäten der KRVA günstig ist, fügten dem Gegner empfindliche militärische und politische Schläge zu, übernahmen die Kontrolle über die undurchdringlichen Urwälder des Paektu-Gebirges sowie über die daran angrenzenden weiträumigen Gebie­te und lähmten so die Herrschaft des Gegners und schufen in diesen Ge­genden viele Geheimlager.

So entstand der Stützpunkt Paektusan, eine dem Feind verborgene Festung, die die vielen in großen Waldgebieten an den Flüssen Amnok und Tuman entlang errichteten Geheimlager mit den revolutionären Un­tergrundorganisationen verbindet, die unter den breiten Volksmassen in diesem Gebiet Fuß gefaßt haben.

Die Bildung des Stützpunktes Paektusan ist im Hinblick auf die Durchsetzung des auf der Tagung in Nanhutou beschlossenen Kurses, einen bedeutenden Aufschwung des antijapanischen nationalen Befrei­ungskampfes in unserem Land zu erreichen und den bewaffneten Kampf ins Vaterland hineinzutragen, ein historisches Ereignis. Somit konnte die KRVA, sich fest auf diese Basis stützend, tief in Korea vorrücken, ihre militärische und politische Tätigkeit weiterhin intensivieren und das Volk noch stärker für den antijapanischen Massenkampf beflügeln.

Diese Erfolge nutzend, müssen wir eine Großoffensive organisieren, um ins Vaterland vorzurücken. Die heutige Situation in unserem Land fordert nachdrücklich, daß die KRVA möglichst bald mit großen Truppen­teilen in Korea vorrückt.

Die japanischen Imperialisten verschärfen wie nie zuvor die kolonia­le Herrschaft über das koreanische Volk.

Durch beispiellose drakonische Gesetze und Verstärkung des fa­schistischen Herrschaftsapparates setzten sie das koreanische Volk un­erhörten faschistischen Repressalien aus.

In dem Bestreben, auch die geringsten Äußerungen antijapanischer Stimmungen unter der koreanischen Bevölkerung zu unterdrücken, ha­ben die japanischen Imperialisten jetzt eine „Anordnung über die Schutzaufsicht über die politischen Verbrecher“ sowie andere strenge Gesetze ersonnen und bauen in großem Maßstab ihren Polizeiapparat aus. Insbesondere verstärken sie erheblich die Kräfte der „Geheimpoli­zei“ und schleusen überall Spitzel ein. Die japanischen imperialistischen Eroberer halten grausam die revolutionären Aktionen der Arbeiter und Bauern nieder, verhaften wahllos patriotisch gesinnte Menschen, werfen sie ins Gefängnis und ermorden sie.

Um die Vorbereitungen für einen Aggressionskrieg auf das Festland abzuschließen, beschleunigen diese Eroberer die Militarisierung der Wirtschaft und intensivieren gleichzeitig die unmenschliche Ausbeutung und Ausplünderung des koreanischen Volkes. Unter dem Vorwand, „Nordgebiete Koreas zu erschließen“, und mit dem Ziel, ein Auf­marschgebiet für ihr Eindringen in das Festland zu sichern, bauen sie im nördlichen Randgebiet Koreas zahlreiche Eisenbahnlinien und Straßen, Hafenanlagen und andere militärische Objekte, wobei sie vie­le Koreaner zur Fronarbeit verdammen. Außerdem beschleunigen sie die Erschließung der Ressourcen und nehmen dabei unserem Land wahllos die Bodenschätze für ihren Kriegsbedarf weg.

Ohne Rücksicht darauf, daß im vergangenen Jahr durch die bisher nie da gewesenen Überschwemmungen in Korea große landwirtschaftliche Nutzflächen verloren gingen und sich die Getreideproduktion rapide verringerte, schleppten die japanischen Imperialisten in räuberischer Manier eine Vielzahl landwirtschaftlicher Produkte aus dem Land.

Infolge der unmenschlichen Ausplünderungspolitik der japanischen imperialistischen Eroberer stöhnt das Volk vor Hunger und Not, betteln zahlreiche Menschen im Wandern oder ziehen in die weite Fremde.

Mit ihrem immer unverhohleneren Geschwätz davon, daß „Japan und Korea ein einheitliches Ganzes“ seien und „Japaner und Koreaner die gleichen Vorfahren“ hätten, versuchen die japanischen imperialistischen Eroberer krampfhaft, das Nationalbewußtsein des koreanischen Volkes zu ersticken.

Sie trachten sogar danach, unsere Muttersprache und Schrift aus der Welt zu schaffen – ganz zu schweigen von den schönen Traditionen und Gebräuchen des koreanischen Volkes – und sind gleichzeitig bestrebt, unserem Volk „japanische Gesinnung“ einzuimpfen, indem sie überall im Lande „Shinto-Schrein“ errichten. Um unserem Volk alle Hoffnung auf die KRVA zu nehmen, betreiben die Samurai in jüngster Zeit eine unhaltbare übelgesinnte Demagogie und bringen unser Volk zur Ver­zweiflung.

Korea hat sich heute buchstäblich in eine Hölle verwandelt, der Himmel über dem koreanischen Volk ist mit dunklen Wolken ver­hangen. Über unser Land brach eine in seiner Geschichte noch nie da gewesene Zeit der Finsternis herein, es herrscht eine bedrückende Atmosphäre der Furcht, das Volk schmachtet ohnegleichen, und sei­ne Unzufriedenheit nimmt zu. Viele Landsleute, die den Glauben an die Unabhängigkeit verloren haben, sind geistig gebrochen, die ver­fluchte Welt beklagend, fristen sie ein erbärmliches Dasein.

Genossen!

Wir Kommunisten sind für die koreanische Revolution verantwort­lich, wir können keineswegs zusehen, wie unsere Eltern, Brüder und Schwestern in der Finsternis darben. Durch das Vorrücken mit starken Abteilungen in das Vaterland müssen wir den japanischen imperialisti­schen Eroberern in militärischer und politischer Hinsicht empfindliche Schläge versetzen und in den Herzen der Menschen den festen Glau­ben an den Sieg der Revolution wiedergeben. Allein die Tatsache, daß große Einheiten der KRVA, die aus Söhnen und Töchtern des koreani­schen Volkes bestehen, imponierend ins Inland einmarschieren wer­den, wird unser Volk in hohem Maße beflügeln. Wenn wir auch nur wenige Schüsse abgeben, unser Volk wird dennoch große Kraft daraus schöpfen.

Durch das Vorrücken mit starken Einheiten in Korea müssen wir die ja­panischen imperialistischen Eroberer vernichten, die Zitadellen des Feindes in Brand setzen und damit dem ganzen Volk deutlich demonstrieren, daß die KRVA lebt und im heiligen Kampf für die Wiedergeburt des Vaterlan­des von Sieg zu Sieg schreitet, daß Korea unbedingt die Unabhängigkeit erringen wird, solange die KRVA existiert.

Um das großzügige Vorrücken ins Vaterland zu sichern, beabsichtigen wir, die Truppenteile der KRVA in drei Richtungen zu führen. Die Haupt­abteilung muß über den Fluß Amnok forcieren und in Richtung Hyesan, einen wichtigen Punkt der Grenzwache der japanischen Imperialisten, marschieren, die zweite Abteilung muß in Richtung auf die nördlichen Grenzgebiete am Flußufer des Tuman über Antu und Helong vorrücken und dabei das Paektu-Gebirge umgehen, die dritte muß in die Gebiete Linjiang und Changbai, Ufergebiete des Amnok, Vordringen.

Die Einheiten, die in den Ufergebieten des Amnok und des Tuman operieren werden, haben die Aufgabe, auf weiten Regionen eine aktive militärisch-politische Tätigkeit zu entfalten, den japanischen imperialis­tischen Eroberern empfindliche Schläge zu versetzen, gleichzeitig die in den Gebieten von Changbai konzentrierten Kräfte des Feindes zu zer­splittern und zu schwächen, ihr Grenzsicherungssystem erheblich zu unterminieren und auf diese Weise die Voraussetzungen für den Ein­marsch der Hauptabteilung in das Heimatland erfolgreich zu sichern.

Die Hauptabteilung, die in das Vaterland vorrücken wird, muß sich im Stützpunkt Paektusan gründlich auf diese Offensive vorbereiten und danach rasch den Kordon der Grenzwache durchbrechen.

Wir haben das Gebiet Hyesan als Hauptrichtung für den bevorste­henden Vormarsch in Korea ausgewählt, weil es für ein erfolgreiches Vorrücken außerordentlich günstig ist. Dieses Gebiet ist durch riesige Wälder mit dem Stützpunkt Paektusan verbunden, es hat günstige mili­tärische und geographische Bedingungen für die Aktionen der KRVA und die Ausdehnung des bewaffneten Kampfes auf das koreanische Lan­desinnere. Hier bestehen und wirken der Nationale Befreiungsverband Koreas, eine Organisation der LWV in Korea, sowie revolutionäre Mas­senorganisationen, die unsere Revolutionsarmee wirksam unterstützen. In diesem Gebiet wirken viele unserer illegalen Politarbeiter.

Wenn wir in Korea einmarschiert sind, müssen wir durch blitzartige und kühne Gefechte die japanischen Imperialisten und ihre Helfershelfer, die projapanischen Elemente und nationalen Verräter, erbarmungslos schlagen und die feindlichen Festungen und vor allem den Polizeiapparat des Fein­des in Flammen der Rache vernichten. Wir müssen dem Feind alle seine Verbrechen an unserem Volk heimzahlen und die hinter Gefängnisgittern schmachtenden Patrioten und unschuldigen Menschen befreien.

Neben den militärischen Operationen sind wir verpflichtet, politisch aktiv zu wirken, um das Klassenbewußtsein im Volk zu wecken und es zum edlen Kampf für die Wiedergeburt des Vaterlandes machtvoll auf­zurufen.

Indem wir die militärisch-politische Tätigkeit in Korea in großem Maßstab entfalten, müssen wir aller Welt zeigen, daß Korea nicht tot ist, sondern lebt; das koreanische Volk weist die Behauptung zurück, daß „Japan und Korea ein einheitliches Ganzes“ seien und die „Japa­ner und Koreaner die gleichen Vorfahren“ hätten; es setzt den Wider­stand gegen die japanischen imperialistischen Eroberer fort.

Wir dürfen uns nicht auf diesen Vormarsch in das Vaterland be­schränken, sondern müssen kontinuierlich mit starken Kräften in Korea vorrücken, dem Feind vernichtende Schläge versetzen und schließlich die große historische Sache, die Wiedergeburt des Vaterlandes, verwirk­lichen. Unsere Aufgabe ist es, die nördlichen Gebiete Koreas militärisch zu bezwingen, den Stützpunkt Paektusan in Richtung auf das Gebiet des Gebirgszuges Rangnim auszudehnen und auf dieser Grundlage einen neuen großen Aufschwung der koreanischen Revolution insgesamt und vor allem des bewaffneten antijapanischen Kampfes zu erreichen.

Die weitere Verstärkung unserer militärischen und politischen Akti­vitäten in den nördlichen Grenzgebieten schließt unsere initiativreichen entschiedenen Maßnahmen ein, die es uns ermöglichen werden, die wü­tenden „Strafexpeditionen“ der japanischen imperialistischen Eroberer gegen die KRVA zu vereiteln und dem endgültigen Sieg unserer Revo­lution näher zu kommen.

Für eine allseitige Konfrontation mit der KRVA haben die japani- sehen Imperialisten vor kurzem den berüchtigten Minami, einen Vertre­ter der faschistischen Militärclique, zum Generalgouverneur in Korea ernannt, in Korea und der Mandschurei die Hauptteile ihrer Aggressi­onsstreitkräfte stationiert, die Gegend Dongbiandao, in der unsere Ar­mee am aktivsten operiert, zum Sondergebiet erklärt und in Tonghua sogar einen „Stab der Strafexpedition“ etabliert. Der Gegner, der ein großes militärisches Kontingent aus Teilen der japanischen Armee, der Marionettenarmee des Mandschukuo, von Polizeieinheiten und Einhei­ten der bewaffneten Selbstschutzkorps mobilisiert, unternimmt mit diesen Kräften einen Großangriff gegen unsere revolutionäre Armee. Besonders im Grenzgebiet unternimmt der Feind wütende Manöver, er will die Grenze in eine „eiserne Wand“ verwandeln, um der KRVA die Möglichkeit zu nehmen, in das Vaterland vorzurücken.

Wie wir sehen, führen die japanischen Imperialisten gegenwärtig verschärfte „Strafexpedition“ gegen die KRVA durch. Genau zu diesem Zeitpunkt marschieren wir mit unseren großen Abteilungen in das Va­terland ein, was von außerordentlicher Bedeutung ist: Das wird die Of­fensive der „Strafexpedition“ des Gegners vereiteln und darüber hinaus die Kolonialherrschaft der japanischen Imperialisten in Korea bis in ihre Grundfesten erschüttern. Wenn die großen Truppenteile ins Vaterland vorrücken und eine militärisch-politische Offensive eröffnen, dann werden die Kommunisten in Korea organisatorisch und ideologisch zu­sammengeschlossen und die breiten Massen fest in der antijapanischen nationalen Einheitsfront vereinigt, wodurch unsere revolutionären Kräf­te entschieden gestärkt werden.

Um das Vorrücken in das Heimatland erfolgreich zu sichern, müssen wir vor allem die Kämpfer der KRVA politisch-ideologisch gut ausrüs­ten. Die wichtigste Voraussetzung für den Sieg in den Kämpfen ist die zuverlässige politisch-ideologische Vorbereitung. Nur wenn die Parti­sanen politisch-ideologisch gut gewappnet sind, dann werden sie bei der bevorstehenden Operation ihre Pflicht nicht nur als Kämpfer, son­dern auch als politische Funktionäre hervorragend erfüllen. Wir müs­sen allen Partisanen das Ziel und die Bedeutung des Vormarsches in das Vaterland genau erklären und sie im Geiste der grenzenlosen Liebe zum Vaterland und im festen Glauben an den Sieg der Revolution, zum brennenden Haß gegen den Feind erziehen. Im Zusammenhang mit dem Vormarsch in das Vaterland ist es sehr wichtig, allen Kämpfern hinreichende Kenntnisse über das Vaterland zu vermitteln. Wenn je­mand sein Vaterland nicht gut kennt, kann er keinen Nationalstolz und keine revolutionäre Würde haben, kann er auch sein Vaterland nicht heiß lieben. In allen Truppenteilen müssen die Kämpfer mit der Ge­schichte und der Geographie unseres Landes, mit den hohen morali­schen Eigenschaften und den schönen Bräuchen unseres Volkes gut vertraut gemacht werden. Im Interesse der politisch-ideologischen Vorbereitung der Kämpfer müssen wir die Rolle der politischen Orga­nisationen in den Truppenteilen verstärken.

Ferner müssen wir eine gründliche Vorbereitung auf die Kämpfe treffen, um das Vorrücken ins Vaterland erfolgreich zu sichern. Andern­falls können wir die verstärkten und stabilen Grenzsicherungsanlagen des Feindes nicht durchbrechen und keine taktvollen Kampfhandlungen im Vaterland vornehmen.

Vor allem kommt es darauf an, die Gefechtsausbildung zu intensivie­ren. In allernächster Zeit muß die militärisch-politische Schulung organi­siert und die Kampfkraft der Truppenteile allseitig gefestigt werden. Während der militärischen und politischen Ausbildung in den Truppen­teilen sind alle Kämpfer mit der Methode unserer Partisanenkriegsfüh­rung vertraut zu machen, und es ist zu erreichen, daß sie ihre Waffe und technischen Kampfmittel beherrschen und sich zu treffsicheren Schüt­zen entwickeln. Ferner müssen die Kämpfer zur strikten Einhaltung des militärischen Reglements erzogen werden.

Zur Sicherung der Kampfbereitschaft ist auch eine gute materielle Vorbereitung wichtig. Es sind Uniformen, Schuhwerk, Lebensmittel u. a. bereitzustellen. Da wir in das Vaterland einmarschieren werden, müssen wir mit allem Notwendigen in ausreichender Menge versorgt sein. Vor allem müssen wir uns um gute Bekleidung kümmern. Jeder Kämpfer soll eine neue Uniform tragen.

Ich bin fest überzeugt, daß alle Kommandeure und Soldaten die Bedeu­tung des ihnen übertragenen revolutionären Auftrages klar erkennen und die edle Aufgabe, in das Vaterland vorzurücken, in Ehren erfüllen werden.